SOMA

Trainingszeiten : Montags ab 20 Uhr Sportpark Friedrichsdorf, Edouard-Desor-Str. 1

Aufgrund des fehlenden "Nachwuchses" sind Interessenten jederzeit herzlich willkommen !!

Ansprechpartner :

Michael Leidig, E-MAIL: michael-leidig@t-online.de
Maik Loesch, E-MAIL: maik.loesch@db.com

 

(26.8.2017) Sommerfest der SOMA im Sportpark

Unser diesjähriges Sommerfest fand mal wieder im August statt, da unser Vereinshaus an den angedachten Termine im Juni leider bereits ausgebucht war.

Aber der Wettergott meinte es gut mit uns: es gab einen kurzen Schauer etwa eine Stunde vor Beginn, dann wurde es wieder schön. Und auch richtig warm, sodass wir Tische und Stühle im Schatten aufstellten.

Zur Abkühlung hatte unser Wirt der Herzen genügend Getränke kaltgestellt, da war für jeden etwas dabei.

Als Grillmeister hatte sich diesmal Sasa angeboten. Der Grill war bereits vorbereitet, als er nach dem Heimspiel der Eintracht (gegen wen noch mal? … und wie ging das aus?) vom Stadion quasi direkt zum Sportpark kam und sich ans Werk machen konnte.

Dazu kamen die verschiedenen und wie gewohnt tollen Salate, die vor allem von unseren Frauen in bewährter Manier vorbereitet waren. Aber auch Frikadellen, Hackbraten, Schafskäse und Nachtisch waren im Angebot.

So konnte sich jeder seinen (bzw. mehrere) Wunschteller nach Herzenslust zusammenstellen.

Parallel zu unserem anschließenden gemütlichen Teil spielte Ulrich Ellison mit Band auf der anderen Seite des Vereinsgebäudes im Rahmen der Friedrichsdorfer Sommerbrücke. Deren gitarrenlastige Musik fand auch bei uns einige Sympathisanten, die mal kurz die Seite wechselten.

Da es einige Absagen aufgrund von privaten Feiern und Firmenveranstaltungen gab, versuchten wir mit allen Mitteln, den ein oder anderen doch noch zu überzeugen. Aber so sehr wir uns mühten (siehe Bildergalerie) … es war nichts zu machen.

Der dennoch sehr gelungene Abend klang dann mit diversen Getränkevariationen, Knabberzeug und (wie fast immer) den Böhsen Onkelz aus. Natürlich wurden nebenher auch Küche, Grill etc. wieder aufgeräumt und gereinigt, auch wenn es da offensichtlich unterschiedliche Bewertungen zu geben scheint.

Nun gilt die volle Konzentration den Vorbereitungen auf die Soma-Fahrt, die uns vom 21. - 24. September nach Hamburg führen wird.

(23.08.2017) Spiel beim FSV Kloppenheim 1:2 (1:1)

Nach der Sommerpause hatten wir unser erstes Auswärtsspiel des Jahres. Zwar konnten wir bei unseren Freunden aus Kloppenheim nicht mit der stärksten Besetzung antreten (u.a. Mario und Marijo fehlten), aber dennoch wollten wir uns ordentlich präsentieren. Da auch die Gastgeber einige Personalsorgen hatten, entwickelte sich letztlich ein recht ausgeglichenes Spiel.

Anfangs waren wir sehr defensiv eingestellt, wollten den schnellen Gegenspielern keine großen Räume anbieten. Das gelang uns recht gut, zumal die Kloppenheimer in der Anfangsphase sehr nervös wirkten und erstaunlich viele Fehlpässe produzierten. Daher kamen wir immer mehr zu Kontermöglichkeiten. Anfangs machten wir noch viel zu wenig draus. Aber Mitte der ersten Hälfte kamen wir das ein oder andere Mal gefährlich vor das gegnerische Tor. Ein feines Zuspiel von Said in die Spitze zu Björn nutzte dieser, um freistehend vor dem Torwart zur Führung einzuschieben.

Nun versuchten die Kloppenheimer natürlich mehr Druck auszuüben. Aber wir hielten schon im Mittelfeld gut dagegen. Und wenn sie es mit langen Bällen versuchten, war vor allem unser Neuzugang Serdar in der zentralen Abwehrposition zur Stelle und klärte völlig unaufgeregt. Die erste größere Chance legte Maddin mit einem verunglückten Befreiungsschlag auf, er machte diesen Fehler aber mit einer tollen Parade selbst wieder wett.

Probleme hatten wir allerdings bei hohen Bällen in den Strafraum. Ein solche Flanke wurde per Kopf von einem Kloppenheimer abgelegt. Und während wir dem Ball nachschauten, reagierte der gegnerische Stürmer und konnte aus Nahdistanz einnetzen. Danach hatten wir noch 2 Mal Glück, als weitere Flanken zwar Abnehmer, aber keine Vollstrecker auf Kloppenheimer Seite fanden.

Mit dem Unentschieden zur Pause, aber auch mit unserem Spiel konnten wir zufrieden sein. Und wir wollten in der zweiten Hälfte so gut organisiert weitermachen.  

Aber direkt nach Wiederanpfiff waren wir gedanklich noch nicht richtig auf dem Platz. Jedenfalls konnten sich die Gastgeber ohne wirkliche Gegenwehr auf der rechten Angriffsseite bis zur Grundlinie durchspielen. Und den genauen Rückpass musste der Stürmer nur noch über die Linie drücken.

Damit lagen wir nun in Rückstand, wir mussten also mehr für die Offensive tun. Es dauerte aber eine Weile, bis wir wieder im Spiel drin waren.

Dann wären wir fast zu einer Torchance gekommen, aber Said wurde an der Strafraumgrenze unfair geblockt. Zu aller Überraschung pfiff der Schiri aber nicht, was Said nun leider keine Ruhe ließ. Nicht nur in dieser Situation (was ja verständlich war) meckerte er, auch anschließend war er immer wieder am Maulen – was nicht nur uns nervte.

Aber zwischendurch spielten er und wir auch, hatten in der zweiten Hälfte sogar mehr Ballbesitz. Leider blieben wir vor dem gegnerischen Tor zu ungefährlich. Einige Fernschüsse waren zu registrieren, die aber auch nicht für höchste Gefahr sorgten.

Die Gastgeber nutzten ihre wenigen Kontermöglichkeiten allerdings auch nicht so konsequent wie wir das von ihnen eigentlich gewohnt sind. Anteil daran hatten vielleicht auch die beiden verletzungsbedingten Auswechslungen. Bereits in der ersten Hälfte verletzte sich einer nach einem eher harmlos aussehenden Zweikampf unglücklich am Knöchel, der nach Spielende verdammt dick angeschwollen war. Und in der zweiten Halbzeit musste der Libero mit einer Verletzung am Oberschenkel raus. Wir hoffen, dass sie spätestens zu unserem Hallenturnier (3.3.18) wieder fit sind.   

So blieb das Tor zu Beginn der zweiten Halbzeit der Matchwinner.

Insgesamt konnten wir mit der kämpferischen und teilweise auch spielerischen Leistung zufrieden sein, vom Resultat her war sicher mehr drin.

Aber das ein oder andere Kaltgetränk hatten wir uns auf jeden Fall verdient. Und so wurde es noch ein lauer Sommerabend am Kloppenheimer Hang.

(26.06.2017) Spiel gegen TSG Wehrheim 3:1 (1:0)

Im letzten Spiel vor der Sommerpause hatten wir mal wieder eine richtig gute Mannschaft zusammen. Mit Marijo im Abwehrzentrum sowie Said und Domba im Spielaufbau sollte spielerisch einiges möglich sein.

Die Anfangsphase begannen wir aber recht vorsichtig, da wir die Wehrheimer als spielstarke Mannschaft von den letzten Hallenturnieren kannten.

Aber da sie doch einige Spieler nicht dabei hatten, übernahmen wir mehr und mehr die Initiative. Aus dieser Überlegenheit beim Ballbesitz entsprangen aber zunächst wenig Tormöglichkeiten, weil die letzten Pässe einfach nicht ankamen.

So musste eine Standardsituation herhalten, aus der wir die Führung erzielten: Nach einem Einwurf von Basti setzte sich Sasa an der Grundlinie durch und spielte einen präzisen Rückpass auf Björn, der überlegt einschieben konnte.

Bis zum Halbzeitpfiff kamen wir dann noch zu einigen Chancen, die wir allerdings nicht nutzen konnten.

Nach der Pause gab es das gleiche Bild. Wir versuchten das Spiel zu machen, waren aber zunächst wieder zu unentschlossen oder scheiterten am gegnerischen Torwart. Schließlich gelang es uns, die wiederholt auf Abseits spielenden Gäste über rechts auszuhebeln. Den ersten Ball konnte der Torwart wieder abwehren, aber genau vor die Füße von Mario Mustapic, der den Ball im leeren Tor unterbringen konnte.

Kurz danach setzte sich wieder Mario auf der rechten Seite energisch durch – des Schiris Pfeife blieb zum Ärger der Gäste stumm – und passte zurück zu Domba, der sich diese Chance zum 3:0 nicht entgehen ließ.

Von den Wehrheimern war in der Offensive wenig zu sehen, unsere Abwehr ließ kaum Platz für die gegnerischen Stürmer. So musste Maddin mit einem verunglückten Querpass im eigenen Strafraum mithelfen, damit die Gäste zu ihrer ersten guten Chance kamen, die sie aber recht kläglich vergaben.

Als dann alles auf unseren ersten Zu-Null-Sieg auf dem Großfeld seit längerer Zeit hinauslief, war es Helder, der Schützenhilfe für die Wehrheimer leistete. Sein Pass von der rechten Außenbahn in die Mitte fand genau den gegnerischen Stürmer. Und der überlupfte direkt den vor seinem Tor stehenden Maddin, der zum einen überhaupt keine Abwehrchance hatte und zum anderen stinksauer ob dieses Gegentors in der vorletzten Minute war.

Der Sieg war freilich ungefährdet, damit hatten wir uns das Bier verdient.

(17.06.2017) Platz 5 beim Kleinfeldturnier in Köppern

Das Kleinfeldturnier in Köppern war ursprünglich wieder so geplant, dass die Soma-Stadtmeisterschaft Teil dieses Turniers ist. Da aber der FSV wegen Hochzeit und 50. Geburtstag im Spielerkreis und der SV Seulberg offensichtlich wegen Spielermangels abgesagt hatten, war es ein ganz normales Turnier mit 6 Mannschaften, davon zwei der Gastgeber.

Uns kam das entgegen, denn nach der gut besetzten Mannschaft von letzter Woche gab es diesmal einige Absagen. So mussten wir im Nachwuchsbereich (Thomas‘ und Maiks Söhne) bzw. auf der Versehrtenstation (Michi, Maik) wildern. Da dann aber noch paar Nachzügler kamen, waren wir letztlich zumindest quantitativ gut besetzt.

 

0:0 gegen FC Neu-Anspach

Im ersten Spiel war die Devise ganz klar, dass wir hinten erst mal dicht machen. Mit einer stabilen Dreierkette vor Maddin wollten wir den Anspachern so wenig Chancen wie möglich bieten. Dies gelang recht gut, auch wenn die Anspacher einige kleinere Möglichkeiten hatten. Diese wurden aber von Maddin zunichte gemacht.

In der Offensive gelang uns freilich nicht viel, wir hatten eigentlich nur eine Chance, die wir aber zu umständlich vertändelten.

So konnten wir bis zum Schluss das torlose Unentschieden halten, weil Maddin in der letzten Minute noch eine dicke Chance vereitelte.

 

3:1 gegen Teutonia Köppern 2

Die Gastgeber nahmen ja mit zwei Mannschaften an ihrem Turnier teil. Gegen die zweite Garnitur wollten wir natürlich auf jeden Fall gewinnen und starteten dementsprechend offensiver. Vor dem gegnerischen Tor agierten wir allerdings zunächst sehr umständlich. Die Köpperner verlegten sich aufs Kontern und lauerten auf unsere Fehler. Bei einem Ballverlust im Mittelfeld war es dann so, dass zunächst Aaron zu langsam reagierte und Maddin auch noch wegrutschte.

Mit diesem 0:1 wurde es natürlich nicht leichter und unser Spiel nicht unbedingt besser. Said war es dann, der endlich mal abschloss und zum Ausgleich traf. Danach spielten wir geradliniger und kamen zu weiteren Chancen. Durch Sasa (nach Vorarbeit von Maik) gingen wir in Führung. Und als die Gastgeber nun aufmachten, traf erneut Said nach einem schnell vorgetragenen Konter.

 

0:1 gegen TV Burgholzhausen

Zum Spiel gegen die Holzhäuser kam nach Said nun auch noch Mario Schönbach hinzu, damit waren wir mittlerweile recht gut aufgestellt. Wir versuchten auch wieder das Spiel zu machen, aber es war ein schwieriges Unterfangen.

Einerseits stand der TVB sicher in der Abwehr und ließ uns wenig Platz. Andererseits hielten wir aber den Ball zu lange, auch weil die Anspielstationen fehlten. Damit kamen wir kaum zu Tormöglichkeiten.

Die Holzhäuser hingegen spielten ihre Gegenstöße zielstrebig nach vorn und kamen auch zu einigen Abschlüssen. Und einmal waren sie auch erfolgreich, als Maddin die kurze Ecke nicht richtig zumachte.

Auch danach fiel uns nicht mehr viel ein, weshalb die erste Niederlage letztlich nicht unverdient war.

 

1:1 gegen 1. FC Eschborn

Es war anfangs ein ähnliches Spiel wie schon bei den beiden vorangegangenen: Wir waren zwar mehr am Ball, aber der lief einfach zu wenig durch die Reihen. Da auch die Eschborner nicht viel zustande brachten, war es eine zähe Angelegenheit, bis … ja bis der Schiri das Heft in seine Hand nahm.

Zunächst gab es einen Neunmeter, als Basti Carta klar den Ball spielte. Zwar gelang uns quasi im Gegenzug nach dem ersten schönen Spielzug und einem Doppelpass der beiden Marios durch den Mustapic der Ausgleich.

Aber kurz danach kam es an der Mittellinie zu Hektik, als unserem Torschützen an den Hals gegriffen wurde. Weil Mario in Verteidigungshaltung ging und die Hand des Gegners wegwischte, wurde er mit einer 2-Minuten-Strafe belegt. Nur aufgrund heftiger Intervention unsererseits gab es auch für den Gegenspieler diese Strafe. Allerdings auch noch für Said, weil er nach Ansicht des Schiris zu stark meckerte.

Damit ging es mit 3 gegen 4 Feldspielern weiter, was unsere Jungs aber souverän meisterten und selbst noch Chancen herausspielten. Als Mario Schönbach an der Mittelinie den Ball eroberte und allein auf den Torwart zulaufen wollte, wurde er gefoult. Dafür gab es wieder eine 2-Minuten-Strafe, allerdings auch direkt nach Ausführung des Freistoßes den (aus unserer Sicht verfrühten) Abpfiff.

Nun ja, die Emotionen waren glücklicherweise recht schnell wieder abgekühlt, so ein Bierchen hilft aber auch gut dabei …

 

0:2 gegen Teutonia Köppern 1

Vor dem letzten Spiel war nun von Platz 2 bis 5 noch alles möglich, daher wollten wir auch gegen die erste Mannschaft der Teutonen zumindest nicht verlieren.

Beide Mannschaften ließen zunächst ihre stärksten Spieler draußen (Said und Massimo), daher war es anfangs ein recht müder Kick. Mit deren Einwechslung kam auf jeden Fall mehr Bewegung ins Spiel, aber torgefährlicher wurde es auch nicht unbedingt. Aber einmal konnte Massimo mit einer Körperbewegung unsere Abwehr vernaschen und war nur noch auf Kosten eines Fouls zu stoppen. Der fällige Neunmeter brachte Köppern in Führung.

Nun mussten wir mehr die Offensive suchen, hatten aber Schwierigkeiten, uns gute Torchancen zu erspielen. Kurz vor Schluss gab es noch einen Freistoß an der Strafraumgrenze, den Maik aber kläglich verschoss.

In der Schlussminute wurden wir dann sogar noch mal klassisch ausgekontert, womit die zweite Niederlage besiegelt war.

 

Damit blieb uns nur der 5. Platz.

Turniersieger wurde der TV Burgholzhausen, der nach vier 1:0-Siegen im letzten Spiel gegen die bis dato punktlosen Teutonen 2 noch ein 1:1 hinnehmen musste.

 

(10.06.2017) Platz 3 beim Kleinfeldturnier um den Detlef-Eickhoff Gedächtnis-Pokal in Massenheim

Unser erstes Kleinfeldturnier in diesem Jahr fand bei strahlendem Sonnenschein in Massenheim statt. 14 Mannschaften hatten sich angemeldet, diese Anzahl war dann auch da. Allerdings nur, weil die Gastgeber eine zweite Mannschaft stellten als Ersatz für den am Vortag absagenden FSV Friedrichsdorf.

Es waren also auf jeden Fall sechs Vorrundenspiele zu absolvieren.

 

0:1 gegen SG Harheim

Im ersten Spiel hatten wir gefühlte 90% Ballbesitz, ohne uns jedoch gute Chancen herauszuspielen. So kam es bei diesem Spiel auf ein Tor wie es kommen musste: Ein ordentlicher Angriff der Harheimer reichte, um frei vor Maddin im Tor aufzutauchen. Und der Stürmer ließ Maddin keine Chance und tunnelte ihn eiskalt.

In den letzten Minuten versuchten wir zwar, mit aller Macht noch den Ausgleich zu erzielen, aber das sollte uns nicht gelingen.

Zu allem Überfluss fiel nun noch Dieter aus – er „hatte Rücken“.

 

3:0 gegen TV Wallau

Auch im zweiten Spiel waren wir wieder spielbestimmend, diesmal konnten wir aber auch die entsprechenden Torchancen herausspielen.

Unser erstes Turniertor schossen wir dabei nach einem Konter, als Mario frei vor dem gegnerischen Torwart auftauchte und diesen auch noch tunnelte.

Mit dieser Führung im Rücken ließen wir wenig anbrennen und kamen zu weiteren Möglichkeiten. Zunächst setzte Sasa an der Auslinie nach, als ein Schuss von Basti abgewehrt wurde, und brachte den Ball schließlich über die Linie. Und kurz vor Schluss dann ein sehenswerter Angriff von Said über Sasa, der direkt zu Mihail quer spielte, so dass dieser nur noch einzuschieben brauchte.

 

3:0 gegen Fortuna Höchst

Eigentlich wollten wir mit dem gleichen Elan in das nächste Spiel gehen, aber wir kamen nur äußerst schwer in die Gänge. Und wir hatten Glück, dass entweder die Gäste das Tor nicht trafen oder Maddin ein sicherer Rückhalt war.

Als wir dann endlich mal schnell mit Said und Sasa das Mittelfeld überbrücken konnten, stand Mihail frei vor dem Torwart und verwandelte sicher.

Nun waren wir besser im Spiel und konnten noch einige erfolgversprechende Angriffe starten. Said traf nach einem Doppelpass mit Mihail zum 2:0. Und nach einer weiteren Überzahlaktion spielte HG quer auf Marijo, der zum Endstand verwandelte.

 

3:0 gegen SG Praunheim

Die Praunheimer hatten bis dato schon 7 Punkte, weshalb wir natürlich gewarnt waren. Im Spiel taten sie aber recht wenig für die Offensive, wollten uns offensichtlich herauslocken. Da wir aber sehr sicher am Ball waren, kamen sie nicht zum Kontern.

Aber auch wir hatten zunächst wenig zwingende Chancen. Also musste uns der gegnerische Torwart helfen, als er einen harmlosen Ball von Said eigentlich schon sicher hatte, sich diesen aber irgendwie dann doch selbst ins Netz bugsierte. Dieses Tor kam uns natürlich sehr gelegen, wenngleich sich die Praunheimer auch in der Folge nicht viel offensiver zeigten.

Marijo erhöhte nach einem Solo durch die Mitte mit einem Pike-Treffer. Und auch das letzte Tor ging auf sein Konto, als er nach Vorarbeit von Said und HG einen Überzahlangriff abschloss.

So fuhren wir den dritten 3:0-Sieg in Folge recht locker heim.

 

1:1 gegen Wiking Offenbach

Nun ging es gegen den wohl stärksten Gegner unserer Gruppe, der allerdings auch schon zwei Unentschieden zu Buche stehen hatte und daher den Sieg dringender benötigte als wir.

Sie waren stark am Ball und versuchten immer wieder, Lücken in unsere Abwehr zu reißen. Aber wir standen gut und ließen nur wenig zu. Und wenn es doch mal gefährlich wurde, war Maddin zur Stelle.

So hatten wir das Spiel ganz gut im Griff, als Said den Ball an der Mittellinie vertändelte. Diese Konterchance ließen sich die Offenbacher nicht nehmen und gingen in Führung.

Jetzt waren wir gefordert, aber außer einer Chance durch Mihail fiel uns zunächst nicht viel ein. Bis zum letzten Angriff, als Sasas Schuss geblockt wurde, aber Mario aus dem Hintergrund auftauchte und überlegt in die linke Ecke verwandelte.

Mit diesem Unentschieden blieben wir in der Tabelle vor Wiking, was unsere Chancen auf das Halbfinale natürlich steigerte.

Dass es nicht zum Sieg reichte, wurde hinterher übrigens der Tatsache geschuldet, dass wir vor dem Spiel von Bier auf Wasser umgestiegen sind. Also gab es hinterher wieder ein Bier …

 

1:0 gegen Hessen Massenheim

Die Konstellation vor dem letzten Spiel in unserer Gruppe war klar: Mit einem Sieg würden wir an Praunheim (13 Punkte) und Offenbach (12) vorbeiziehen und als Gruppensieger im Halbfinale stehen. Anderenfalls wäre Schluss.

Mit diesem Druck war es kein wirklich gutes Spiel von uns. Die Beine wurden müd und auch der Ball lief zu wenig, es war alles ziemlich lethargisch. Selbst Maddin fehlte mal kurz die Anspannung, als er einen Rückpass zunächst passieren ließ. Zum Glück konnte er aber die Kugel noch vor der Linie wegschlagen.

Vielleicht war dies ein kleiner Weckruf, zumindest Said konnte sich dann gegen 3 Massenheimer durchsetzen, ließ noch den Torwart ins Leere rutschen und versenkte zur Führung. Nun hatten wir sogar noch einige Konterchancen, die wir aber leichtfertig vergaben. Aber es reichte am Ende tatsächlich zum Gruppensieg mit 13 Punkten und 11:2 Toren.

 

Halbfinale gegen SG Ober-Erlenbach 0:0 und 5:6 nach 9-Meter-Schießen

Nach 6 Vorrundenspielen, sommerlichen Temperaturen und einigen Bieren machte sich so langsam die Trägheit bemerkbar. Beide Mannschaften belauerten sich mehr als dass sie ihr Spiel suchten. So war es ein ausgeglichenes Spiel zwischen den Strafräumen und ohne größere Torchancen. Torannäherungen auf unserer Seite hatten nur Mihail und Said mit einem Pike-Schuss.

So blieb es beim 0:0, die Entscheidung musste aus 9 Metern fallen. HG, Marijo und Helder verwandelten die ersten 3 Versuche sehr sicher. Aber auch die Ober-Erlenbacher trafen dreifach, also ging es mit den gleichen Schützen wieder von vorn los. Während HG und Marijo genau wie ihre nachfolgenden Kontrahenten auch beim zweiten Versuch trafen, haute Helder den Ball in Ulli-Hoeneß-Manier über das Tor. Nun hofften wir auf Maddin, aber auch der sechste Ball schlug im (vom Schützen aus gesehen) linken Eck ein. Maddin lag aber wieder auf der anderen Seite …

 

Spiel um Platz 3 gegen TV Haßloch 1:1 und 3:1 nach 9-Meter-Schießen

Damit standen wir wie im Vorjahr im „kleinen Finale“. Diesmal ging es gegen den TV Haßloch, mit denen wir im Vorjahr noch um den Gruppensieg gekämpft hatten. Der Kampf ging nun eher gegen die Sonne und die fortschreitende Müdigkeit. Das Spiel war zäh, auf beiden Seiten gab es wenige Chancen. Dass es nach regulärer Spielzeit dennoch 1:1 stand, lag zum einen daran, dass wir einmal hinten nicht aufgepasst hatten und Maddin den Stürmer nur auf Kosten eines Neunmeters stoppen konnte. Der wurde dann sicher verwandelt.

Und andererseits hatten wir Marijo, der an der Strafraumgrenze nach einem Haken auch nur unfair gebremst werden konnte. Es gab zwar Diskussionen, ob der Tatort vielleicht außerhalb des Strafraums lag. Aber davon ließ sich Mihail nicht beeindrucken und brachte uns damit erneut ins 9-Meter-Schießen.

HG und Marijo netzten wieder sicher ein. Haßloch dagegen scheiterte beim zweiten Versuch an Maddin, weil ihm inzwischen eingefallen war, dass er sich auch mal in seine rechte Ecke schmeißen könnte.

Nun war es Sasa vorbehalten, mit seiner kroatischen Lässigkeit den 3. Platz abzusichern.

 

Damit hatten wir den Erfolg vom Vorjahr wiederholt und konnten einen tollen Ball und ein gewisses Preisgeld in Empfang nehmen. Letzteres wurde zumindest teilweise gleich an der Theke wieder umgesetzt. Und wir wissen inzwischen auch wieder, wo der neue Ball geblieben ist …

 

(15.05.2017) Spiel gegen die SG Hausen 05 4:3 (1:0)

Zum nächsten Heimspiel erwarteten wir die Gäste von der SG Hausen. Dieses Mal hatten wir eine richtig gute Mannschaft zusammen, sowohl quantitativ (alle 16 der neuen Trikots wurden gebraucht) als auch qualitativ (es fehlten eigentlich nur Ante und Björn). Wer nun aber glaubte, dass dies automatisch zu einem hervorragenden Spiel führt, sah sich leider etwas getäuscht.

Es war vor allem in der ersten Halbzeit eine recht zähe Angelegenheit. Auf beiden Seiten kam kein richtiger Spielfluss zustande, zahlreiche Abspielfehler und Einzelaktionen dominierten das Spiel. Bei den wenigen durchdachten und zu Ende gespielten Angriffen ergaben sich dann zwar Tormöglichkeiten, die aber auch auf beiden Seiten nicht konsequent genutzt worden.

So blieb es bis zwei Minuten vor der Pause torlos, als die Hausener zum wiederholten Male auf Abseits spielten. Des Schiris Pfeife blieb aber stumm, weshalb Mali die Flanke von Said aus spitzem Winkel zur Pausenführung verwandeln konnte.

In der Pause war uns bewusst, dass diese Führung zwar nicht ganz unverdient war, spielerisch aber noch viel Luft nach oben bestand.

Aber auch die Hausener wollten in der zweiten Hälfte offensichtlich mehr riskieren und attackierten deutlich früher. Das führte relativ schnell auch zum Erfolg, als wir den Ball im Spielaufbau vertändelten und nur auf Kosten eines Eckballs klären konnten. Dieser landete auf dem Kopf eines völlig freistehenden Gästespielers, der Maddin keine Chance ließ.

Nun wollten wir natürlich wieder in Führung gehen. Allerdings konterten uns die Hausener nach einem erneuten Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung klassisch aus. Da waren wir hinten viel zu offen und lagen nun sogar in Rückstand.

Es war aber schon so, dass wir in der Offensive etwas mehr den direkten Weg nach vorn suchten als noch vor dem Seitenwechsel. Was dann letztlich zu mehr Möglichkeiten und Torabschlüssen führte. Beim Ausgleich half aber auch, dass Mali im Gewühl vor dem gegnerischen Tor den Ball über die Linie stocherte.

Kurz danach versuchte er es mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Diesen Ball konnte der gute haltende Torwart aus Hausen zwar noch abwehren, aber nur vor die Füße von Sasa, der wenig Mühe hatte zu vollenden.

Damit hatten wir das Spiel erneut innerhalb kurzer Zeit gedreht, nun waren wieder die Hausener dran. Und sie kamen mit einem schönen Spielzug über unsere entblößte rechte Abwehrseite zu einer Flanke, die in der Mitte wieder einen Abnehmer fand. Es war bereits das zweite Kopfballtor gegen uns, da war auch der ansonsten gut haltende Maddin machtlos.

Es war noch einige Zeit auf der Uhr, hoffentlich drehte sich das Blatt nicht nochmals …

Aber die letzten Minuten wurden auf beiden Seiten nicht mehr so zielstrebig geführt. So sah alles nach einem Unentschieden aus, das letztlich auch gerecht gewesen wäre.

Doch zwei Minuten vor dem Schlusspfiff des souverän und unauffällig pfeifenden Schiris Michi kamen Mali und Sasa über rechts noch mal durch. Die Flanke kam genau zu Rico, der mit rechts eiskalt verwandelte.

Damit kamen wir doch noch zu unserem zweiten Saisonsieg in einem eher mittelmäßigen Sommerkick.

(Maik Loesch)

(08.05.2017) Spiel gegen den FSV Kloppenheim 2:3 (1:2)

Nach unserem ersten Saisonsieg folgte nun das Spiel gegen unsere Freunde aus Kloppenheim. Angesichts der Spielstärke der Gäste mussten wir versuchen, eine kampfkräftige Mannschaft aufzustellen. Dies gelang uns recht gut, da immerhin Mario, Mali und Said dabei waren.

Die Anfangsphase war geprägt von beidseitiger Vorsicht. Wir wollten auf jeden Fall vermeiden, in die Konter zu laufen. Was uns auch gut gelang, weil wir im Mittelfeld die Räume eng machten und uns zum Ball verschoben. Die Kloppenheimer wiederum leisteten sich teilweise ungewohnte Abspielfehler, weshalb sie nicht richtig zu ihrem Spiel fanden. So waren Torchancen in der ersten Viertelstunde Mangelware.

Erst als sich Harri einen kapitalen Abspielfehler in der zentralen Defensive leistete, kamen die Gäste zu einem Torabschluss. Der war zwar eigentlich auch nicht gefährlich, aber Maddin hatte wohl einen Moment zu lange überlegt, ob er den Ball mit dem Fuß stoppt. Jedenfalls war die Kugel kurz danach im Tor.

Nun lief es für Kloppenheim besser, weil sie zum einen sicherer nach vorn spielten. Andererseits ließen wir ihnen einige Räume, vor allem auf unserer rechten Seite, um das Zentrum zu stärken.

Wir versuchten aber auch nach vorn zu spielen und uns Chancen zu erarbeiten. Leider fehlte oft die Präzision beim letzten Pass oder wir verzettelten uns in Einzelaktionen. Und als es gefährlich wurde, stand da auch ein richtig guter Torwart im gegnerischen Kasten.

Nach einem erfolglosen Angriff konterte uns Kloppenheim schließlich aus, weil wir zu weit aufgerückt waren.

Aber im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen bestand nicht die Gefahr, dass wir nun auseinanderbrechen. Wir hielten weiter gegen und wollten vor der Pause wenigstens noch den Anschlusstreffer erzielen.

Dieser gelang tatsächlich noch, als Said den Ball gegen drei Gegenspieler behauptete und Rico mit einem Querpass an der Strafraumgrenze bediente. Der konnte sich den Torwart ausgucken und ins rechte Eck verwandeln.

Mit 1:2 ging es in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wollten wir natürlich da weiter machen, wo wir aufgehört haben. Es war aber nicht so einfach gegen die starken Gäste, zu Torchancen zu kommen. So mussten wir immer wieder hinten herum spielen, weil die Wege nach vorn verstellt waren.

Leider wollte Harri dann ins Dribbling gehen, was nicht gut ausgehen konnte. Der gegnerische Stürmer ließ sich nicht lange bitten und damit war der 2-Tore-Abstand wiederhergestellt.

Aber wir gaben nicht auf, sondern suchten den Weg nach vorn. Und dann war es Sasa, der sich nach Flanke von Rico um den Abwehrspieler drehte und zum 2:3 abschloss.

Es war noch eine halbe Halbzeit auf der Uhr, und das Spiel wogte auf und ab. Beide Mannschaften hatten noch ihre Möglichkeiten. Aber auch die klarsten Chancen - bei uns war es Mali, der es aus 8 Metern mit Gewalt statt der Innenseite versuchte – wurden vergeben. Deshalb sprang am Schluss der knappe, aber auch nicht ganz unverdiente Sieg für die Gäste aus dem Karbener Stadtteil heraus.

Eine überragende Leistung bot übrigens der Schiri. Dass dieser mit dem Verfasser dieser Zeilen identisch ist, spielt für diese objektive Betrachtung selbstverständlich keine Rolle ;-)

Den Abschluss des Abends verbrachten wir wie gewohnt gemeinsam im Vereinsheim.

(24.04.2017) Spiel gegen den FC Kalbach 5:3 (2:2)

Nach den beiden deftigen Niederlagen gegen Oberursel und den FSV wollten wir es gegen den FC Kalbach natürlich besser machen. Sprich zunächst wollten wir in der Abwehr sicher stehen und bauten auf eine Viererkette mit Harri und Dieter in der Zentrale sowie außen mit Leini und Basti. Als Doppel-Sechs davor sollten Said und Rico den Laden dicht halten.

Dies gelang zunächst etwa 30 Sekunden, dann war der Ball das erste Mal im von Maddin gehüteten Tor. Es fing also gleich wieder gut an …

Nach kurzer Ernüchterung versuchten wir nun, den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten und dabei auch nach vorn zu spielen. Dabei kam uns entgegen, dass die Kalbacher uns mehr Platz und Zeit ließen, als wir es von den ersten beiden Gegnern gewohnt waren. Vor allem über die rechte Seite versuchten wir Druck zu machen, so richtig gefährlich wurden wir zunächst aber noch nicht.

Daher brauchten wir eine Standardsituation, als Helder den Ball nach innen flankte und Björn mit dem Kopf (!) verwandelte. Kurz danach eroberte Helder den Ball an der rechten Außenseite, tankte sich an der Grundlinie durch und brachte den Ball in die Mitte, wo Björn nur noch einzuschieben brauchte. Damit hatten wir das Spiel gedreht.

Kalbach war aber nach vorn nicht ungefährlich, vor allem der schnelle Mittelstürmer stellte unsere doch nicht mehr so junge und flinke Innenverteidigung immer wieder vor Probleme. Meist konnten wir mit unserer Erfahrung die Situation noch retten, aber kurz vor der Pause waren wir einfach zu langsam und Kalbach konnte zum 2:2 ausgleichen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellten wir dann in der Abwehr um: Basti rückte in die Zentrale, während Dieter auf die rechte Seite wechselte. Wie erwartet passte Basti läuferisch viel besser zur Kalbacher Nummer 9, weshalb die Gäste nur noch selten gefährlich vor unserem Tor auftauchen konnten.

In unserer Offensive wiederum funktionierte auch nicht alles, aber wir kamen doch zu einigen guten Tormöglichkeiten. Zunächst war es Said, der es endlich auch mal mit einem Torschuss versuchte und prompt erfolgreich war.

Danach war wieder das Duo des Tages dran, als Helder Björn bediente und der zum 4:2 traf.

Damit schien der Sieg sicher zu sein, doch plötzlich kamen die Kalbacher noch mal frei in unseren Strafraum und erzielten den Anschlusstreffer.

Aber bevor es noch mal spannend werden konnte, war es wieder Björn, der einfach aus 20 Metern aufs Tor schoss. Der Torwart erinnerte ein wenig an Michi: Ich hätte schwören können, der geht vorbei. Damit hatte Björn seinen Viererpack geschnürt und wir unseren ersten Saisonsieg unter Dach und Fach.

(10.04.2017) Jimmy hat seinen letzten Kampf verloren
tl_files/soma/soma jahresabschluss jimmy 20161119 DSC_0119.JPGUnser langjährier Mitspieler Robert T. "Jimmy" Hempkin hat uns nach tapfer ertragener Krankheit leider für immer verlassen müssen.
Wir werden ihn als tollen Menschen, guten Freund und großzügigen Sportkameraden für immer in Erinnerung behalten.
(27.03.2017) Spiel gegen FSV Friedrichsdorf 2:10 (2:3)
Im zweiten Spiel des Jahres wollten wir natürlich vieles besser machen als gegen Oberursel. Aber schon bei der Aufstellung klappte das nur teilweise: Zwar warenAnteBasti und Dieter diesmal dabei, aber u.a. HGMarioHarri und Sasa fielen (wieder) aus, weshalb es alles andere als eine Bestbesetzung war.
Aber mit Rico in der zentralen Abwehr und Ante im Mittelfeld konnten wir zunächst recht gut mithalten. Bei eigenem Ballbesitz versuchten wir nach vorn zu spielen, was aber nur ansatzweise gelang. Andererseits mussten wir bei den schnellen Stürmern des FSV immer wieder auf der Hut sein. Zunächst half uns aber, dass auch deren Passspiel vor allem in Tornähe (noch) nicht funktionierte.
Nach etwa 15 Minuten kam aber doch ein Pass in die Tiefe, für den wir einfach zu langsam waren. So ging der FSV erstmals in Führung.
Wir blieben aber dran und es dauerte nicht lange, bis wir zu einem schnellen Angriff über die linke Seite kamen. Die Hereingabe durch Bastian konnte Ante nutzen, weil er sich durch die gegnerische Abwehr nicht aus der Ruhe bringen ließ und sicher ins rechte Eck abschloss.
Der FSV versuchte nun wieder, mehr Druck aufzubauen. Das Tor fiel freilich nach einer harmlosen Situation: Die Flanke von rechts war eigentlich eine sichere Beute von Kiste, sein „Ja“ bestärkte diese Annahme. Aber dann lag der Ball einem FSVler vor den Füßen und wenig später im Tor.
Also waren wir wieder an der Reihe. Als Mali im Mittelfeld mal viel Platz hatte, nutzte er diesen und spielte dann Björn rechts frei. Und der verwandelte mit der Innenseite (war das wirklich Björn?) flach ins lange Eck. 
Aber noch vor der Halbzeit fiel das dritte Tor der „Gäste“, als wir im Angriff den Ball verloren und sie uns entsprechend auskontern konnten. Zwar war der gegnerische Stürmer aus einer Abseitsposition gestartet, aber wer wollte dem Schiri Martin einen Vorwurf machen ...
Mit 2:3 ging es also in die Halbzeit, es war bis dahin ein ordentliches Spiel von uns. Nachdem aber Olli bereits Mitte der ersten Hälfte verletzt raus musste (und später den Platz am Grill einnahm), kamen zur Pause noch Thomas und Leini mit Blessuren hinzu.
Wir wollten mit der gleichen Leistung in der zweiten Hälfte weitermachen, aber direkt nach dem Seitenwechsel war die zentrale Abwehr zwei Mal völlig entblößt. Da der FSV dies nun gnadenlos ausnutzte, lagen wir plötzlich aussichtslos mit 2:5 hinten. Wir wollten zwar wieder ins Spiel finden und hatten auch noch einige Möglichkeiten. Aber so richtige Hochkaräter waren nicht mehr dabei.
Andererseits wurden wir immer wieder klassisch ausgekontert, teilweise nach haarsträubenden Abspielfehlern. Nun machte sich auch bemerkbar, dass unsere Kräfte gegen einen Gegner vom Format des FSV nicht ausreichten. So konnten wir uns bei Kiste bedanken, der seinen Fehler aus der ersten Hälfte mehr als einmal wieder gutmachte.
Am Ende ging es noch darum, die Niederlage in Grenzen, sprich einstellig, zu halten. Aber nicht mal die Drohung eines Würstchenboykotts gegenüber dem FSV hat hierfür geholfen.
So gab es das zweite Debakel in diesem Jahr, für den FSV aber trotz allem auch Würstchen.
Achja, falls jemand in dem Beitrag Bubi vermisst hat … der war beim Spiel ausgesprochen unauffällig - weil gar nicht auf dem Platz. Dafür hat er hinterher beim Dartden FSV vertreten. Und da konnten wir endlich mal gewinnen!
(13.3.2017) Spiel gegen Eintracht Oberursel 0:8 (0:4)

Nach der Absage des Turniers in Usingen standen uns auch im ersten Großfeldspiel des Jahres gerade mal 12 Leute zur Verfügung, einige wichtige Spieler wie Ante, Mario, Said und auch Dieter mussten leider absagen. Die Oberurseler hingegen waren wieder mit einer recht jungen Mannschaft angetreten, die gern auch als Reserve-Mannschaft durchgegangn wäre. Dementsprechend waren sie auch körperlich deutlich präsenter als wir, was sich gleich in den Anfangsminuten bemerkbar machte. Zunächst sorgte Helder mit einem klassischen Fehlpass dafür, dass der gegnerische Stürmer aus etwas 25 Metern über Stefan hinweg zur Führung traf. Kiste stand zwar weit vor seinem Tor, aber das war in dieser Situation eigentlich völlig berechtigt.

Kurz danach ging es erstmals richtig schnell über unsere rechte Seite, der Pass in die Mitte und der Torabschluss waren dann nicht mehr zu verteidigen.

Damit war nach 4 Minuten schon klar, in welche Richtung dieses Spiel verlaufen wird. Wir konnten nur noch versuchen, den Ball möglichst sicher und lange in den eigenen Reihen zu halten, um die schnelleren Gegenspieler nicht zum Kontern einzuladen. Das gelang zunächst nur bedingt, weshalb die Orscheler immer wieder zu Chancen kamen. Bis zur Pause konnten sie noch zwei dieser Möglichkeiten nutzen, ansonsten mussten wir uns bei Kiste und auch beim Gegner für das zahlreiche Auslassen bedanken.

In der zweiten Halbzeit sah es anfangs so aus, als ob wir das Spiel besser im Griff hatten. Was sicher auch daran lag, dass die Eintracht im Gefühl des sicheren Sieges etwas zurückschaltete. So konnten wir die erste Hälfte des zweiten Abschnitts ohne Gegentor überstehen.

Eigene Chancen können wir aber auch nicht wirklich aufzählen. Rico hatte eine gute Möglichkeit, sein Schuss war aber nicht platziert genug.

Danach ließ bei uns die Kraft immer mehr nach, was die Gäste nun zu weiteren Toren nutzten. Am Ende stand ein 0:8 zu Buche, so arg sind wir schon lange nicht mehr unter die Räder gtekommen.

Eine interessante Parallele gab es noch zu dem vergleichbaren Debakel in Heinzenberg vor mehr als 10 Jahren. Damals musste Leini kurz vor Spielbeginn passen, weil ihn  sein Körper mit einem Hexenschuss "warnte". Diesmal war es Dieter, der sich mit den gleichen Symptomen kurzfristig abmelden musste. In manchen Situationen ist auf unsere Körper eben noch Verlass.....

Maik Loesch

(4.3.2017) 17. Johannes-"Bruzzy"-Braum-Gedächtnisturnier
Alle Sportfreunde auf einem gemeinsamen Foto

Am 4. März fand zum 17. Mal unser Hallenturnier statt, das ja seit geraumer Zeit den Namen unseres ehemaligen Mitspielers und verdienstvollen Jugendtrainers trägt.

Die Turniervorbereitungen lagen wieder in der Hand von Wolfram und Michi, weshalb es an (fast) nichts mangelte. Und was fehlte (Briuefumschläge) wurde in liebevoller Handarbeit (Danke, Christine) nachproduziert.

Dank auch an Björn für Kaffeemaschine und Würstchenkocher, an Olli (Musikanlage) und an Thomas (Laptop). Und vor allem auch an die Frauen (und vielleicht auch Männer) für die zahlreichen und leckeren Salate und Kuchen.

Dazu kamen die frisch geschmierten Brötchen unseres Thekendienstes um Wolfram, Gert, Christine und Conny.

Mit dem Aufbau der Tische und Bänke sowie der größeren Tore waren alle Vorarbeiten zügig abgeschlossen. Einzig die Steuerung der Hallenanzeige brachte die Turnierleitung (Martin und Olli) etwas zur Verzweiflung. Aber auch das wurde in Teamarbeit gelöst.

Das Turnier begann dann eine halbe Stunde später als ursprünglich geplant. Der Grund waren die äußerst bedauerlichen Absagen von gleich vier Mannschaften in der letzten Woche, weshalb Peter den Turnierplan am Freitag noch mal komplett umschreiben musste. Nun spielten die 6 verbliebenen Mannschaften  "Jeder gegen Jeden" den Sieger aus. Aber auch mit diesem Modus stand der Sieger erst nach dem letzten Spiel fest. Doch dazu später mehr.

SFF - FSV Friedrichsdorf 1:1

Gleich zum Turnierauftakt kam es zum Derby gegen den FSV. Beiden Mannschaften war aber anzumerken, dass es das erste Spiel in der Halle seit geraumer Zeit war. Es war mehr ein dauerhaftes Abtasten als ein echtes Derby. So konnten wir dem favorisierten Gegner ganz gut Paroli bieten und ließen kaum nennenswerte Chancen zu. Schließlich kam der FSV aber doch zur Führung, als wir einmal etwas unaufmerksam waren.

Zum Glück konnte Ante quasi im direkten Gegenzug ausgleichen, was uns in die Karten spielte. Wir hatten sogar noch Chancen zum Siegtreffer, aber alles in allem war es ein gerechtes Remis.

SFF - TSG Wehrheim 3:6


Im zweiten Spiel war dann schon deutlich mehr Zug drin. Zunächst kamen die Wehrheimer besser ins Spiel und auch zu 2 Toren, wobei wir beim 2:1 kräftig mitgeholfen haben. Aber Ante hielt uns mit dem zweimaligen Ausgleich nicht nur im Spiel (wobei auch er beim zweiten Treffer von einem herben Abespielfehler profitierte), wir hatten nun sogar ein leichtes Übergewicht. Und die Wehrheimer halfen uns erneut, indem sie unter Druck einen Rückpass ins eigene Tor fabrizierten. Leider kassierten wir den erneuten Ausgleich zum 3:3 viel zu schnell, was das Spiel wieder offen machte. Und als kurz danach die Wehrheimer wieder in Führung gingen (Zitat Michi:" Ich hätte schwören können, der geht vorbei.") war es mit unserer Herrlichkeit vorbei. Wir waren nun in der Abwehr sehr offen, was die Gäste zu zwei weiteren Kontertoren ausnutzten.

SFF - Teutonia Köppern 2:2


Im nächsten Spiel warteten die Titelverteidiger auf uns, die aber bei diesem Turnier nicht so stark besetzt waren wie in den vergangenen beiden Jahren. Wir versuchten das Spiel auch gleich an uns zu reißen und konnten uns Chancen herausspielen. Sasa schaffte es im 3. Versuch, die Führung zu erzielen. Als wenig später Ante abstauben und das 2:0 erzielen konnte, schien das Spiel gelaufen. Zumal wir nun richtige hochkarätige Chancen durch Sasa, Ante, Björn und Helder hatten, die wir aber leichtfertig vergaben. So kamen die Teutonen quasi aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Auch danach gab es genügend Möglichkeiten, den alten Abstand wieder herzustellen. Stattdessen genügte dem Lokalrivalen ein langer Ball auf Massimo, den dieser mit dem Kopf (!) zum Ausgleich verlängerte. Bei diesem Spiel war auf jeden Fall mehr drin !

SFF - FC Neu-Anspach 1:2


Leider verletzte sich unsere Katze Michi im Spiel gegen Köppern, sodass unsere zweite Katze Dieter nun das Tor hüten musste. Gegen die starken Anspacher wollten wir defensiv sicher agieren, was uns zunächst auch gut gelang. Zwar konnten wir selbst kaum Chancen kreieren, aber umgekehrt galt das gleiche. So verhalf Dieter dem recht zähen Kick auf die Beine, als er das Spiel außerhalb des Torraumes ankurbeln wollte. Das ist dem Torwart in der Halle bekanntlich nicht erlaubt, aber woher sollte Dieter das wissen..... Jedenfalls konnten die Anspacher den fälligen indirekten Freistoss zur Führung nutzen. Aufgeben galt aber nicht, und tatsächlich war es Helder, der nach einem Konter zum Ausgleich traf.

Den Punkt hatten wir uns eigentlich redlich verdient, aber das bittere Ende kam 13 Sekunden vor der Schlusssirene, als Anspach doch noch zum 2:1 traf. Bitter !

SFF - FSV Kloppenheim 3:3


Vor unserem letzten Spiel, das zugleich auch das letzte Spiel des Turniers war, hatten wir mit unseren 2 Punkten natürlich keine Chance mehr auf die vorderen Plätze. Also hatten wir auch nicht gerechnet, sondern versuchten einfach noch mal ein gutes Spiel zu machen. Zwar gingen die Kloppenheimer ziemlich früh in Führung, aber wir blieben dran. Und Helder hatte jetzt das Visier richtig eingestellt und besorgte den Ausgleich. Kloppenheim war freilich spielerisch stark und so dauerte es nicht lange, bis wir wieder in Rückstand gerieten. Doch in der Defensive waren sie auch anfällig. Ante nutzte dies mit einer schönen Einzelleistung zum 2:2. Es ging nun auf und ab, wenngleich unsere Freunde aus Karben die feinere Klinge spielten. So gingen sie auch nach einem weiteren schönen Angriff zum dritten Mal in Führung. Mit aller noch zur Verfügung stehenden Kraft stemmten wir uns gegen die Niederlage. Wie der Ausgleich dann fiel, war aber äußerst kurios: Helders Schuss wurde zu einer Bogenlampe abgefälscht, die aber alles andere als unhaltbar erschien. Nichtsdestotrotz senkte sie sich unter die Latte ins Tor. Da wir diesmal das Unentschieden ins Ziel retteten, hatten wir direkten Einfluss auf den Endstand des Turniers. Durch den Punktverlust stand der FSV Kloppenheim genau wie der FC Neu-Anspach und die TSG Wehrheim bei 10 Punkten, weshalb das Torverhältnis über den Turnsiersieg entscheiden musste.

Bei der Siegerehrung durch Martin konnten schließlich die TSG Wehrheim den Siegerpokal entgegennehmen. Platz 2 sicherten sich die Anspacher vor den etwas enttäuschten Kloppenheimern.

Hinter dem FSV (7 Punkte) belegten wir mit 3 Punkten den 5. Platz vor Köppern (1 Punkt).

Wie immer wurden noch der beste Torwart (Frank Chaplar von Teutonia Köppern) sowie der beste Torschütze (luis de Gouveia vom FC Neu-Anspach mit 7 Treffern) ausgezeichnet.

Ein Lob gab es auch für die beiden Sportfreunde-Schiedsrichter Bülent Eris und Özalp Avdan, die mit dem sehr fairen Turnier keine Probleme hatten.

An dieser Stelle nochmals das Dankeschön an die Sponsoren Jörg Abel, Jimmy Hempkin und Thomas Carta sowie an die, die namentlich nicht genannt werden möchten.

Für das nächste Jahr werden wir den Turnierplan etwas anders gestalten und hoffen, dass wieder mehr Mannschaften teilnehmen werden.

Vor allem freuen wir uns auf die Mannschaften, die in diesem Jahr dabei waren und zu einem tollen Turnier beigetragen haben.

Zum Ausklang des Abends trafen wir uns mit Frauen und Familien im Hugenottengarten in Friedrichsdorf.

 

Maik Loesch

(30.12.2016) 4. Platz beim „Indoor Soccer Turnier“ des FC Neu-Anspach
Terrier Dieter Menzel so wie wir ihn kennen - immer im Einsatz

 

Bereits zum 7. Mal und wie immer am Tag vor Silvester fand das Hallenturnier des FC Neu-Anspach auf Kunstrasen und mit Bande statt.

Dieses Mal waren 8 Mannschaften am Start, somit gab es zunächst eine Vorrunde mit 3 Spielen. Wir konnten zwar wieder nicht in Bestbesetzung antreten, aber das Halbfinale wollten wir schon erreichen. 

 

6:0 gegen TSG Pfaffenwiesbach

Das erste Spiel ließ sich auch richtig gut an. Der Ball lief durch die Reihen, wir waren immer anspielbar und konnten uns so auch einige Chancen erarbeiten. Die ersten ließen wir zwar liegen, aber eine für alle unerwartete Eckballvariante brach den Bann: Marijo traf Sasa direkt am Bauch, den er nach den Feiertagen einfach nicht mehr wegziehen konnte. Von dort sprang der Ball vor die Füße von Helder, der letztlich keine Mühe hatte. Kurz danach stand Helder nach einem schön herausgespielten Angriff frei und vollendete zum 2:0.

Nun mussten die Pfaffenwiesbacher etwas mehr nach vorn machen, was uns natürlich Platz zum Kontern bot. Zunächst konnte Sasa abschließen, danach war wieder Helder an der Reihe, der den klassischen Hat-Trick aber vermieden hat. Damit war der Kampfgeist des Gegners endgültig besiegt, nach vorn war ohnehin wenig los.

In der Folge kamen wir noch zu zwei Treffern gegen einen Torwart, der aber auch nur als Aushilfe im Kasten stand. Erst kam Leini völlig frei zum Abschluss, danach düpierte Sasa mit einer Körperfinte die gesamte Abwehr und vollendete zum Endstand von 6:0.

 

3:2 gegen SG Hausen II

Die SG Hausen war mit zwei Mannschaften beim Turnier dabei, wobei die II nicht unbedingt schwächer als die I einzuschätzen war. Es war auf jeden Fall deutlich schwieriger für uns im Vergleich zum ersten Spiel, um zu Torchancen zu kommen. So musste Dieter den berühmten „Müller-Trick“ anwenden, um den spektakulären Führungstreffer zu erzielen: Er stolperte mit dem Ball am Fuß auf der rechten Außenbahn und kam fast zum Sturz. Der Gegner war noch irritiert, als sich Dieter aufrappelte und den Ball diagonal in den linken Winkel hämmerte.

Nun waren die Hausener gefordert und unsere Abwehr erstmals auch. Beim Ausgleich machten wir es ihnen aber zu leicht, als wir zunächst in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren und danach – als die Situation bereinigt schien – nicht wirklich beim Gegner waren.

Das Spiel wogte nun auf und ab, beide Mannschaften wollten vorlegen. Aber Marijo war es, der nach Zuspiel von Sasa überlegt zur erneuten Führung einnetzte. Allerdings hielt auch die nicht lange. Denn wieder waren wir hinten nicht aufmerksam genug, was die Hausener mit dem neuerlichen Ausgleich bestraften.

Es war nun nicht mehr lange auf der Uhr, es schien als müssten wir mit dem einen Punkt zufrieden sein. Da spielte Dieter einen langen Ball zentral vor das gegnerische Tor, wo Helder stand und mit einer Mischung aus Hüfte und Oberschenkel dem Ball die entscheidende Richtungsänderung gab. Das ließen wir uns nun nicht mehr nehmen und brachten den zweiten Sieg nach Hause.

 

2:5 gegen FC Neu Anspach

Da auch die Gastgeber des Turniers ihre ersten beiden Spiele gewonnen hatten, standen wir schon vor dem letzten Vorrundenspiel sicher im Halbfinale. Es ging also nur noch um den Gruppensieg, wobei wir aufgrund des etwas schlechteren Torverhältnisses einen Sieg gebraucht hätten.

Dennoch wollten wir zunächst versuchen, in der Abwehr sicher zu stehen, um den Anspachern wenig Raum zu bieten. Nach vorn sollte Björn helfen, der inzwischen eingetroffen war. Allerdings fiel Martin aus, für ihn musste Michi vom Feld ins Tor rücken.

Leider konnten wir unser Tor nicht lange sauber halten, weil wir nicht eng genug bei den Leuten waren und Anspach dies eiskalt zur Führung nutzte. Und leider dauerte es auch nicht lange, bis wir nach erneut zögerlichem Abwehrverhalten 0:2 zurücklagen.

Nun rappelten wir uns etwas auf, standen etwas dichter bei unseren Gegenspielern und kamen so auch in die Zweikämpfe. Zum Anschlusstreffer musste aber eine Einzelleistung von Björn her, der sich an der Bande durchsetzte und aus recht spitzem Winkel traf.

Wir versuchten es weiter nach vorn, patzten aber erneut, als Michi dem Gegner den Ball regelrecht auflegte. Anschließend wurden wir von den schnellen Spitzen der Gastgeber ausgekontert, weshalb es zwischenzeitlich 1:5 stand. Das Endergebnis erzielte dann wieder Björn, der eine schöne Kombination über Sasa und Helder abschloss.

 

Halbfinale gegen FSV Friedrichsdorf 2:5

Nun mussten wir im Halbfinale gegen unseren Platznachbarn spielen, was wir eigentlich vermeiden wollten. Wir versuchten wieder, eine gesicherte Deckung aufzubauen. Das gelang zunächst auch recht gut, wir standen enger bei den Leuten und kamen auch gut in die Zweikämpfe. Dementsprechend versuchten wir auch nach vorn was zu machen. Die ersten Bälle konnte Buddy noch abwehren, gegen den Schuss von Marijo mit der Pike ins rechte obere Ecke war er freilich machtlos.

Nun war der FSV angestochen und ging noch mehr in die Offensive. U.a. gegen die beiden Amreins war es schwer zu verteidigen, wie wir beim Ausgleich anerkennen mussten. Gegen gleich zwei Abwehrspieler konnte sich Benedikt durchsetzen und das 1:1 erzielen. Wenig später waren wir dann etwas unsortiert und so wurde in kurzer Zeit aus der Führung ein Rückstand.

Aber noch waren wir gut dabei, vor allem Dieter warf sich in jeden Zweikampf – das Ergebnis ist in der Bildergalerie zu sehen. Und wir konnten in der Offensive auch Möglichkeiten herausspielen. Das Tor fiel allerdings etwas glücklich, als erneut Marijo und erneut mit der Pike aus zentraler Position traf, weil er Buddy auf dem falschen Fuß erwischte. Nun konnten wir wieder vom Finale träumen …

Allerdings patzte Dieter, als er nach einem Gewusel vor dem eigenen Tor den Ball zu kurz klärte und wir damit wieder in Rückstand gerieten. Wir versuchten es nun mit der Brechstange, jedoch liefen wir damit in die Konter des FSV. So kamen wir erneut mit 2:5 unter die Räder, weil uns am Ende doch die Kraft und die Klasse fehlte.

Darauf mussten wir erst mal einen trinken …

 

Spiel um Platz 3 gegen TSG Wehrheim 1:4

Für das kleine Finale gegen die bis dato äußerst kampfstarken Wehrheimer hatten wir uns nochmals viel vorgenommen. Das frühe Gegentor in der 1. Minute war aber Gift für uns. Wir waren gleich verunsichert und auch im Spiel ohne Ball deutlich unterlegen. So konnten die Wehrheimer nach Belieben kombinieren, wir waren immer zu spät dran oder gedanklich gar nicht dabei („ich dachte, du deckst den, da kann ich mich mal ausruhen“).

Erst als es schon 0:4 stand, besannen wir uns wieder etwas auf das Spiel und hielten die Niederlage letztlich in Grenzen.

Und dann erzielten wir sogar noch das schönste Tor des Spiels, als Marijo eine Hereingabe von Sasa mit der Hacke ins lange Eck verwandelte.

 

Damit hatten wir das Ergebnis vom Vorjahr wieder erreicht und konnten doch recht zufrieden zum gemütlichen Teil übergehen.

Ein Körbchen Bier gab es zur Siegerehrung – und einige mehr noch anschließend. Auch wenn die Musik, die diesmal von einem DJ und nicht mehr von einer Band kam, zunächst nicht so ganz unseren Geschmack traf, wurde es ein langer vorletzter Tag des Jahres.

(19.11.2016) Soma-Jahresabschlussfeier auf dem Herzberg

Wie seit einigen Jahren üblich fand unsere Jahresabschlussfeier wieder im Restaurant auf dem Herzberg statt, zumal sich auch der letztjährige Pächterwechsel nicht negativ ausgewirkt hatte.

Und wie immer war der maßgebliche Treffpunkt der Wanderparkplatz Silberküppel. Von dort marschierten wir – ausgestattet mit diversen Kalt- und Warmgetränken alkoholischen Inhalts – hinauf zum Berggasthof. Oben angekommen konnten wir mit dem Leergut den ersten Adventskranz für 2016 erstellen (siehe Fotogalerie).

In der Kaminstube erwartete uns wieder der angeheizte Kamin sowie eine festlich gedeckte Tafel.

Nach den ersten Getränken (die wir angesichts der extrem langen Wanderung dringend benötigten) wurde auch recht bald das leckere Essen serviert. Es gab eigentlich nichts zu meckern. Allerdings wurde uns erst im Anschluss klar, dass zum Rumpsteak eher Bratkartoffeln als Pommes Frites gepasst hätten. Aber dies wurde prompt mit einer Runde Hochprozentigen sowie etwas später mit zwei Tabletts voller Bratkartoffeln wieder wettgemacht.

 

Danach war die jährliche Statistik von Leini dran:

Die meisten Spieleinsätze hatte wieder Helder (35) knapp vor Maik (34).

Die meisten Tore erzielte wie im Vorjahr Björn (13), knapp vor Mali mit 12. Mali gelang dies freilich in nur 14 Spielen (Björn 31), was eine überragende Quote darstellt.

Beim Blick auf die Gesamtstatistik fällt auf, dass zum einen Maik und Michi bereits über 500 Einsätze haben und zum anderen die nächsten Runden auf uns warten: Maik steht bei 299 Toren und bisher sind 97 Spieler für die Soma aufgelaufen.

Der Höhepunkt der Ehrungen folgte zum Schluss: Für Jimmy, der neben anderen wieder für die Feier gespendet hat, gab es zu seinem 60. Geburtstag eine eigene Version unseres neuen Soma-Pullovers. Wie in der Galerie zu sehen, steht sie ihm sehr gut …

 

Nach einer kleinen Trinkpause kam dann der Auftritt von Olli, der diesmal die BecksBierBäuch allein vertrat. Er startete mit seiner Version von „Griechischer Wein“, die seit Passau von „Koan Korn“ erzählt. Danach folgte das Lied „Chancentod“ als Coverversion von Rio Reisers „Junimond“, mit der Olli die eher mittelprächtige Quote unseres Torschützenkönigs zum Thema machte. Und zum Schluss und auf vielfachen Wunsch stimmte er den „Fährmann“ an, den wir fast alle mitsingen konnten

 

Zu vorgerückter Stunden wurden dann diverse harte Mischungen serviert, die zumindest teilweise erst mit Cola trinkfähig(er) gemacht wurden.

Als dann einige bereits den Heimweg angetreten hatten und andere mit ihrer Müdigkeit kämpften, wurde noch der Holzklotz zum Nageln in die Mitte gerollt. Aber mehr als eine Runde war wirklich nicht mehr drin.

Den Heimweg haben dann nach aktuellen Erkenntnissen alle gefunden, wenngleich nicht jeder wirklich komfortabel transportiert wurde ...

 

Zum Schluss nochmals herzlichen Dank an die Sponsoren Jimmy, Thomas, Jörg und Samba. Sowie an die, die ich vielleicht vergessen habe.

 

Maik Loesch

(7.11.2016) Spiel gegen Eintracht Oberursel 0:3

Auch unser drittes Rückspiel im Herbst dieses Jahres endete mit einer recht deutlichen Niederlage. Diese war am Ende auch völlig verdient, weil es von unserer Seite leider kein wirklich gutes Spiel war.

Wir begannen ziemlich defensiv, wollten in der Abwehr auf keinen Fall zu offen sein. Damit kamen die Gäste zunächst nicht zurecht, denn sie hatten zwar mehr Ballbesitz, aber unser Tor konnten sie erst mal nicht ernsthaft in Gefahr bringen. Gleiches galt aber auch andersherum, da wir die durchaus vorhandenen Möglichkeiten zu schnellen Gegenangriffen nicht wirklich nutzen konnten.

So waren etwa 20 Minuten ziemlich ereignislos gespielt, als wir in der gegnerischen Hälfte mal wieder den Ball leichtfertig hergaben. Beim nun folgenden Konter waren wir zu langsam, so dass der Oberursel Stürmer frei vor unserem Tor keine Mühe hatte zu vollenden.

Nun mussten wir etwas mehr nach vorn tun. Das fiel uns aber sichtlich schwer, vor allem weil die Lücke zwischen Abwehr und Mittelfeld auf der einen und dem Angriff auf der anderen Seite meistens zu groß war und dementsprechend Anspielstationen fehlten. So blieb es bis zur Halbzeit beim 0:1, weil auch die Gäste nicht mehr viele Chancen hatten.

Nach dem Pausentee (der bei dem nass-kalten Wetter gut getan hätte, aber es war doch wieder nur Wasser) wollten wir den Ball mehr laufen lassen. Die Raumaufteilung war zwar besser, aber richtig gute Chancen konnten wir uns weiterhin nicht herausspielen. Immerhin hatten wir nun paar Torabschlüsse, die aber keine große Gefahr darstellten.

Und auch die Orscheler waren zunächst nicht gerade gefährlich. Das änderte sich, als sie nach einer abgewehrten Flanke mit einem Sonntagsschuss ins rechte Eck zum 2:0 trafen.

Es dauerte dann nicht lange, als sie nach einem weiteren Fehlpass schnell schalteten und wir nur auf Kosten eines Elfmeters klären konnten. Es gab keine Diskussionen mit dem Schiri – das hätte Martin auch nicht zugelassen. Die Chance ließ sich der extra nochmals eingewechselte Jubilar an seinem 60. Geburtstag nicht nehmen und verwandelte in die Tormitte zur Entscheidung.

Danach hätten die Gäste sogar noch erhöhen können, wenn sie die gebotenen Konterchancen besser genutzt hätten.

Für uns hat es hingegen nicht mal mehr zum Ehrentor gereicht, im letzten Spiel des Jahres blieben wir also erstmals ohne eigenen Treffer.

(Maik Loesch)

(10.10.2016) Spiel gegen FC Kalbach mit 1:5 verloren

Ähnlich wie beim Rückspiel gegen den FSV waren wir auch gegen die Soma des FC Kalbach nach einem klaren Sieg im Hinspiel diesmal deutlich unterlegen. 
Während wir etwas improvisieren mussten, weil einige wichtige Spieler (Rico, Dieter) fehlten, traten die Kalbacher mit einer jungen, laufstarken Mannschaft an.

So fiel auch die schnelle Kalbacher Führung durch einen zügig vorgetragenen Angriff, als wir in der Mitte zu offen waren und Michi den langen Ball etwas unterschätzte. Zwar konnten wir recht schnell den Ausgleich erzielen, als wir nach einem Angriff über den rechten Flügel den Ball in die Mitte zu Mali brachten, der keine Mühe hatte zu vollenden.

Aber es dauerte wieder nicht lange, bis wir erneut zu langsam reagierten und Kalbach die Führung zum 2:1 gelang.

In den nächsten 15 Minuten war unsere Defensive ziemlich überfordert. Das fing bereits im Mittelfeld an, dass sich immer wieder Lücken auftaten, die die Gäste eiskalt nutzten.

So musste Kiste noch 3 Mal hinter sich greifen, und wenn er nicht hin und wieder gut reagiert hätte, wären noch mehr Gegentore möglich gewesen.

Mario wechselte nun in die zentrale Abwehr, was sich letztlich bezahlt machte. Zwar fehlte er jetzt im Mittelfeld als Anspielstation, aber hinten ließen wir deutlich weniger zu.

Nach diesem leicht desaströsen Pausenstand von 1:5 wollten wir im zweiten Abschnitt neben der stabileren Abwehr auch mehr in der Offensive tun.

Aber um es kurz zu machen, es tat sich auf beiden Seiten nicht mehr viel, weshalb es bei diesem Spielstand blieb.

Zwar wollten die Kalbacher kurz vor Schluss nach einem Hinweis von uns noch die „Europapokalwertung“ gewinnen, aber nach dem 7:3 in Kalbach half uns das 1:5 zum „Weiterkommen“.

(15. - 18. September 2016) Soma-Fahrt nach Leipzig




Zu unserer diesjährigen Soma-Fahrt nach Leipzig waren wir in ordentlicher Mannschaftsstärke (12 Leute) ausgerückt, in der „zweiten Halbzeit“, also ab Freitagnachmittag waren wir sogar 13.

 

Donnerstag: 
Die von Gert gut geplante Hinfahrt verlief ohne größere Probleme, Jörg wurde am Frankfurter Hauptbahnhof eingesammelt. Die mitgebrachten Kaltgetränke reichten auch bis Leipzig. Als sich der Begleiter einer Schülergruppe zu erkennen gab "Ich bin der Lehrer", gab Leini zu verstehen "Ich bin voller". Daraufhin standen wir aufgrund des Geräuschpegels zwar kurz davor „geext“ zu werden, konnten es aber letztlich verhindern. 
Den Fußmarsch vom sehenswerten Leipziger Hauptbahnhof zum Ramada-Hotel konnten wir dann freilich nur mit einem Abstecher an einem Kiosk bewältigen. Da gab es Original Thüringer Rostbratwürste, aber zu unserem (vor allem Dieters) Bedauern kein einheimisches Bier. Wir ließen uns dennoch nicht abwimmeln. Der Name des Bieres (Ur-Krostitzer) sollte übrigens im Laufe unseres Aufenthaltes noch einige Änderungen erfahren, am Ende waren wir bei Ur-Kröstritzer. 
Nach der Pause ging es direkt ins Hotel. Leini hatte gut gewählt, von den großzügig eingerichteten Zimmern hatten wir einen schönen Blick auf Leipzig. 
Den konnten wir aber nur kurz genießen, dann war schon wieder Sammeln angesagt. Es ging zurück in die Innenstadt, d.h. erst mal zu einer Stadtrundfahrt. Das wunderbare Wetter lud ein, im Cabrio-Doppeldecker-Bus die größte Stadt Sachsens kennenzulernen. Wir haben viel von der schönen Stadt gesehen, naja einige mussten sich die Bahnfahrt oder vielleicht auch den bevorstehenden Abend durch den Kopf gehen lassen ... Aber wir hatten eine sehr nette Stadtführerin, die viel Detailwissen an den Mann bringen konnte. 
Danach ging es zu Fuß weiter in die Innenstadt, wobei uns der Biergarten an der Nikolaikirche davon abgehalten hat, allzu viel zu laufen. Es war ein schöner lauer Sommerabend mit einem Kellner, der uns nicht im Trocknen sitzen ließ. 
Einige sind dann langsam ins Hotel, andere noch zum Cafe Schiller. Da war aber das Bier nicht (mehr) besonders lecker. Und da auch die Musik nicht wirklich zum Verweilen einlud, sind die nächsten ins Hotel zurück. Der Rest ist noch auf einen Absacker ins Barfußgässchen weitergezogen.

 

Freitag:
Der Freitag startete mit einem leckeren und umfangreichen Frühstück. Frisch gestärkt konnten wir den üblichen Wandertag in Angriff nehmen. Hier war das Ziel freilich keine Berghütte oder ein Bierwanderweg, sondern das berühmte Völkerschlachtdenkmal. Etwas abseits der Hauptstraßen wanderten wir u.a. durch den Friedenspark mit dem Duft- und Tastgarten und an der Russischen Gedächtniskirche vorbei. Aber am Straßenstrich, äh natürlich beim HIT mussten wir dann doch einen Zwischenstopp einlegen. Leider war der Inhalt der Kühltruhen selbst im Getränkemarkt nebenan sehr ausgesucht: Wer will denn Zitronen-Weizenbier alkoholfrei? Also gab es lauwarmes Bier. Manche fühlten sich an Harry erinnert, aber das war ja der FSV ... Tatütata (also der Dieter da) hatte dessen ungeachtet seinen Spaß im Kinder-Einkaufswagen (siehe auch Bildergalerie). 
Nun ging es direkt zum Völkerschlachtdenkmal, zumindest waren wir quasi schon da, als unser Wirt den Biergarten am Parkrestaurant entdeckte. Also gab es erst mal ein kühles Pils, bevor wir den Kulturteil in Angriff nehmen konnten. 
Vor dem Aufstieg gab es einen gut gemachten Film über den Hintergrund des Denkmals (die Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813) und dessen Historie von der Errichtung um 1913 bis jetzt. Der Aufstieg auf das imposante Bauwerk war dann echt herausfordernd: Es waren nicht nur etwa 500 Stufen zu überwinden, es ging auch ziemlich eng zu. Aber der Ausblick über Leipzig und das Umland entschädigte für die Mühen. Davon genoss Maddin nicht sehr viel, aber immerhin hatte er sich kurzzeitig an die Turmmauer gewagt. Allerdings waren auch die Sprüche über Krähen und Kärcher nicht gerade geeignet, seine Höhenangst zu überwinden.
Wieder unten mussten wir erst mal Leini helfen, ein formvollendetes Bild für seine Bieryoga-Kommune zu erstellen (Bildergalerie).
Apropos: Der Biergarten am Parkrestaurant lud uns wieder regelrecht ein. Dazu gab es vom Grill äußerst leckere Pferdebratwurst. Und irgendwann wurden wir dann – trotz Selbstbedienung – vom Grillmeister persönlich bedient. Dieter hatte derweil endlich ein Haus in seiner Größe gefunden (Bildergalerie).
Als es schließlich leicht anfing zu tröpfeln, machten wir uns mit der Straßenbahn auf den Weg zum Biergarten am Bayerischen Bahnhof. Das Ambiente war typisch für eine Brauereiwirtschaft, draußen gab es freilich einen sehr schönen Biergarten (Bildergalerie). Und die Speisen waren auch sehr gut, u.a. können wir die Haxe sehr empfehlen. 
Der Regen wurde nun etwas heftiger, weshalb wir mit dem Taxi in das Kneipenviertel der Südvorstadt fuhren, um eine Sky-Kneipe zu finden. Im Killiwilly Pub wurden wir fündig und ließen den Abend entspannt bei Bier, Gin-Tonic und diversen Kleingetränken ausklingen.

 

Samstag:
Wieder startete der Tag mit einem ausgedehnten Frühstück. Das Wetter war allerdings weniger einladend, es regnete erst mal pausenlos. 
So war die Idee des Stadtbummels für einige schnell vom Tisch, diese zog es in das „Panometer“, wo aktuell eine sehr sehenswerte 3600 Ausstellung über das Great Barrier Reef gezeigt wurde. 
Andere ließen sich vom Wetter nicht abhalten und erkundeten – unterstützt durch das Regenschirmangebot der Drogerie Müller – das Stadtzentrum, um zur Anti-CETA&TTIP-Demo zu gelangen. Leider wurde das Wetter nicht besser, weshalb sich auch diese Gruppe trennte. Ein Teil wärmte sich im Cafe Schiller auf, denn draußen gab’s ja nicht viel („Keene Bananen ham se da driebn“). Die anderen demonstrierten gegen die geplanten Handelsabkommen.
Zur Mittagszeit fanden wir schließlich alle wieder zusammen: Im Barfußgässchen im Kildare Pub gab es Sky, wobei wir glücklicherweise Plätze reserviert hatten. Es gab interessante Spiele, wobei die Schiris mitunter zu wenig „Spingerfitzengefühl„ zeigten. Und wir hatten mit Lutz einen super Kellner, der uns mit dem typisch sächsischen Humor bediente („ist egal, auch wenn du mir das 3 Stunden früher gesagt hättest, wäre morgen erst was passiert“). Nach der Bundesliga gab es Musik, wobei erst nach dem gemeinsam zelebrierten „Sing mei Sachse sing“ die Soma-Wunschmusik („Mexico“ von den Onkelz) gespielt wurde. Wir hatten den Laden ziemlich exklusiv für uns, nur drei junge Leute waren noch dabei. Eine von ihnen konnte mit einem Wort aus dem Munde unseres Aufsteigers in eine Extase gebracht werden, die wir auf verbale Art noch nie erlebt hatten. Alles in allem waren es sehr schöne Stunden von 2 bis 2. 
Je nach Gemütszustand endete der Abend schon etwas früher. Und auch die Heimwege dauerten unterschiedlich lang, wobei hier nicht auf weitere Details eingegangen werden soll.

Sonntag:
Nach dem Frühstück war schon das Auschecken angesagt. Danach machten wir uns auf den Weg in Richtung Zentrum. 
Zum Frühschoppen bot sich wieder der Biergarten an der Nikolaikirche an. Hier konnten wir letztmals unsere Cenosillicaphobie bekämpfen, die Angst vor dem leeren Glas. Dieter musste freilich noch mal leiden, seine Mobbing-Zahl erhöhte sich stetig. Aber er konnte sich auch wehren, immerhin hatte er den „Tacker in de Tasch“.
Wir schafften es dann rechtzeitig zum Bahnhof, behielten bis zum Schluss die Fahrkarten und kamen alle wohlbehalten daheim an.
Es war wieder eine sehr schöne Fahrt, vielen Dank an unseren Reiseleiter Leini.

 

 

Maik Loesch

 

(29.8.2016) 1:6 Niederlage gegen FSV Friedrichsdorf

Im ersten Spiel nach der Sommerpause ging es mit ähnlichen Personalproblemen weiter wie davor, als wir erstmals seit langer Zeit wieder ein Turnier – nämlich in Oberursel – mangels Spieler absagen mussten.

Gegen den FSV konnten wir uns eine solche Blöße nicht geben, aber vor allem urlaubsbedingt waren wir anfangs nur genau 11 Spieler, inklusive Erkältung und Knieschaden.

Da zudem wichtige Spieler für den Spielaufbau fehlten, ging es eher um Schadensbegrenzung als um das Spiel nach vorn. Auch weil der FSV etwas stärker aufgestellt war als im Hinspiel, was nicht nur an Michael „Bubi“ Leonhardt lag. Dazu aber später mehr …

Der Plan, möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben, wurde leider schon recht früh zunichte gemacht. Wir bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Dieter kam nach etwa 5 Minuten einen halben Schritt zu spät. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst.

Dieter versuchte die Abwehr zusammenzuhalten, aber unsere Schnelligkeitsnachteile waren auch danach eklatant. So konnte der FSV mit Bällen in die Spitze weiter für Gefahr sorgen. Aber auch gedanklich waren wir oft zu langsam, weshalb der FSV in der Folge relativ leicht zu weiteren Torchancen kam. Drei davon nutzten sie, um locker auf 4:0 davonzuziehen.

Kurz vor der Halbzeitpause kam dann mit Mali ein Auswechselspieler dazu, der gleich mehr Zug in unser bis dato harmloses Angriffsspiel brachte. Da war HG vorher im Mittelfeld zu sehr auf sich allein gestellt. Bereits der zweite von Mali eingeleitete Angriff führte nach Flanke von Björn zum Tor duch Sasa.

Nach der Halbzeit kamen wir zunächst etwas besser ins Spiel. Was aber auch daran lag, dass es der FSV etwas langsamer angehen ließ. Viele Chancen konnten wir uns freilich nicht herausspielen, die beste hatte Sasa nach einem schnellen Gegenzug. Doch leider traf er nur den Pfosten.

Wir standen nun auch etwas höher angesichts des Rückstandes. Dadurch ergaben sich aber größere Räume für den FSV zum Kontern, die sie auch immer wieder nutzten. Da hatten wir schon einiges Glück, vor allem als Bubi völlig frei vor dem völlig leeren Tor angespielt wurde. Vielleicht irritierte ihn ein „Abseits“-Ruf, vielleicht war es auch zu einfach – jedenfalls traf er die Netzhalterung neben dem Tor. Davor und danach gab es noch weitere gute Tormöglichkeiten für die „Gastgeber“, von denen sie aber nur zwei verwerten konnten. In den anderen Fällen half uns der gegnerische Leichtsinn oder aber Kiste, der sich immer wieder auszeichnen konnte.

Es wurde also ein deutliches 6:1, das ehrlicherweise auch in dieser Höhe verdient war. Wir trösteten uns mit dem Grillgut von Buddy sowie den kalten Getränken von Harry.

Und nächste Woche in Kloppenheim müssen wir uns auf jeden Fall steigern.

 

(25.6.2016) Stadtmeisterschaft AH/Soma 2. Platz

Die diesjährige Stadtmeisterschaft wurde beim Vorjahressieger Teutonia Köppern ausgetragen. Nach längerer Unterbrechung waren die Burgholzhäuser mal wieder dabei, und dies sogar mit einer zahlenmäßig durchaus starken Truppe. Bei uns hatte sich der Teilnehmerkreis quasi über Nacht von 10 auf 6 reduziert, weshalb wir kurzfristig wieder mit Rekonvaleszenten sowie Muss-nicht-unbedingt-spielen-Spielern auffüllen mussten. Den sozialen Medien sei Dank.

SV Seulberg 2:0

Im ersten Spiel (noch zu siebt, also ein Wechselspieler) wurde der SV Seulberg mit 2:0 geschlagen. Der Sieg fiel deutlicher aus als es das Ergebnis aussagt. Wir waren klar überlegen, allein Helder hatte drei Großchancen, dazu noch Michi und Mario Schönbach. Aber allein Said traf zwei Mal.

TV Burgholzhausen 3:0

Im zweiten Spiel (nun mit 11 Spielern) ging es dann gegen den Rückkehrer TV Burgholzhausen. Auch hier waren wir überlegen, wenngleich der TVB auch Einschussmöglichkeiten hatte. Unser Neuzugang Domba erlöste uns schließlich mit seinem ersten Tor im ersten Spiel, danach trafen noch 100%-Mann Maddin (Einwechslung, eine Ballberührung, ein Tor, Auswechslung) sowie Michi. Letzterer nicht so elegant wie in Massenheim, diesmal hat er sich einfach mal anschießen lassen. Wir hatten noch weitere Möglichkeiten, waren aber vor dem Tor nicht konsequent genug.

FSV Friedrichsdorf 0:0

Nur 5 Tage nach dem klaren Sieg auf dem Großfeld kam nun die erste wirkliche Prüfung bei diesem Turnier. Beide Mannschaften agierten recht vorsichtig, keiner wollte dem Gegner ins offene Messer laufen. Dementsprechend gab es auch wenige Chancen auf beiden Seiten. Auf unserer Seite vertändelte Maik bei einem schnellen Gegenstoß und Pass von Said den Ball in aussichtsreicher Position. Der FSV hatte kurz vor Schluss eine gute Chance, der Ball ging aber drüber. So blieb es beim „richtigen“ Ergebnis von 0:0.

Teutonia Köppern 1:2

Somit mussten wir im letzten Spiel unbedingt gewinnen, um die Stadtmeisterschaft endlich mal für uns zu entscheiden. Denn die Teutonen hatten ihren bisherigen Spiele allesamt gewonnen. Andererseits war auch der 2. Platz noch nicht sicher, denn der FSV spielte parallel noch gegen Burgholzhausen. Also versuchten wir, aus einer sicheren Abwehr heraus die Köpperner auszukontern. Der defensive Teil gelang uns dabei über weite Strecken recht gut, wir ließen kaum Chancen zu. Und wenn, dann war Kiste da. Aber offensiv konnten wir zwar gut mitspielen, uns aber wenig Tormöglichkeiten herausarbeiten. So sah es nach einem 0:0 aus, bis Köppern mit unserer Unterstützung in Führung ging. Said versuchte eine flach hereingebrachte Ecke zu klären, auf dem nassen Geläuf rutschte der Ball aber an der machtlosen Kiste vorbei ins Tor. Der Versuch zum Gegenstoß endete kurz danach mit einem Konter, den die Teutonen zum 2:0 abschlossen. Said verkürzte zwar direkt nach dem Wiederanpfiff mit einem Schlenzer aus 30 (!) Metern, als der Torwart noch mit einem anderen Ball (oder dem Torjubel?) beschäftigt war. Zu mehr reichte allerdings die Zeit nicht mehr.

Damit belegten wir den 2. Platz bei der Stadtmeisterschaft aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem FSV, der gegen die Burgholzhäuser „nur“ 2:1 gewann.

Spiel um Platz 3 im Gesamtturnier: FC Eschborn 2:0 im 9m-Schießen

Das gesamte Turnier drohte angesichts des Sch…Wetter im Regen zu versinken, daher spielten wir den 3. Platz gegen den FC Eschborn im Neunmeterschießen aus. Eigentlich ist dies nicht unsere Spezialdisziplin – und auch diesmal knallte Maddin als zweiter Schütze den Ball an die Lattenunterkante (sein Hinweis auf Wembley 1966 blieb unerhört) und Leinis nachfolgender Ball wurde gehalten. Aber Maik traf mit dem ersten Schuss sicher zur Führung, die durch Kiste dann mit dem vierten Versuch zum 2:0 ausgebaut wurde. Dazwischen hatte Kiste drei Neunmeter gehalten, weshalb der vierte schon die Entscheidung brachte: Die rohe Gewalt half auch nicht mehr, auch diesen Ball konnte Kiste im wahrsten Sinne des Wortes abwehren. Damit holten wir die Geldprämie für Platz 3.

(20.6.2016) 6:2 Sieg gegen FSV Friedrichsdorf

Nach langer, langer Zeit gab es endlich mal wieder ein Spiel auf dem Großfeld gegen unseren Platznachbarn. Bei Hallen- oder auch Kleinfeldturnieren treffen wir uns ja regelmäßig, da gibt es in aller Regel nicht viel zu gewinnen für uns. Dementsprechend motiviert und auch gut besetzt waren wir bei diesem Spiel. Aber auch der FSV war natürlich darauf bedacht, das Spiel für sich zu entscheiden. Bei ziemlich miesem Wetter ging es von Anfang an gut zur Sache, wir versuchten hinten, die Räume eng zu halten und nach vorn schnell zu kontern. Aber wir hatten zunächst zwei Problemstellen: der FSV spielte die schnellen Gegenstöße besser aus und auf unserer rechten Defensivseite taten sich immer wieder Lücken auf, die wir nur mühsam schließen konnten. So fiel das 0:1 nach einem klassischen Konter, als wir wieder zu weit aufgerückt waren. Nach vorn klappte auch erst nicht sehr viel, bis Mario Schönbach einen weiteren Konterversuch unterband und seinerseits den Weg nach vorn zu Mali suchte. Der reagierte schnell und schaffte den Ausgleich. Nun waren wir etwas besser im Spiel und konnten im Mittelfeld zumindest ein Gleichgewicht herstellen. Aber wieder war es ein schneller Gegenangriff, mit dem wir erneut in Rückstand gerieten.

Zur Pause konnten wir angesichts des 1:2 nicht gerade zufrieden sein, auch wenn wir uns immer besser auf die „Gäste“ eingestellt hatten. Daher war natürlich das Minimalziel, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Es sollte freilich deutlich besser werden …

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen wir etwas schwer wieder in Tritt, klare Torchancen gab es zunächst nicht. Aber auch der FSV war nun mehr auf Sicherheit bedacht, weshalb wir insgesamt offensiver auftreten konnten. Als dann der FSV zwei Spieler auswechselte, als wir gerade einen Einwurf ausführten, konnten wir den großzügig gebotenen Raum nutzen. Mali stieß Richtung Grundlinie durch, seine flache Hereingabe nahm Björn direkt und verwandelte zum erneuten Ausgleich. Das war ein klassischer E-Jugend-Fehler vom FSV. Danach wurden wir immer stärker, während beim FSV langsam die Kräfte und auch der Mut schwanden. Das 3:2 fiel nach einem Eckball von Björn, als Mali den Torwart sichtlich verwirrte und Rico den Abpraller über die Linie drücken konnte. Beim 4:2 waren wir über die rechte Seite durch Mali und Mario schneller als der FSV, Mali vollendete überlegt ins lange Eck. Dem nächsten Tor ging eine 100%-ige Torchance von Björn voraus, als er allein vorm gegnerischen Torwart auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte. „Das war ja viel zu einfach“, also verwandelte er den anschließenden Eckball direkt. Der war aber auch wirklich schwer zu halten, weil sich der Ball – scharf hereingebracht – im langen Eck in den Winkel senkte. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte wieder Mali und wieder nach einem Konter, diesmal über Rico und Mario. Mit einem solch deutlichen Sieg hatten wir nicht gerechnet, damit haben wir aber unseren vierten Stern mehr als verdient.

Den konnten wir beim anschließenden Regen-Grillen gebührend feiern. Während sich der FSV sicherlich schon was für das Rückspiel am 29.8. überlegt. Insider behaupten, Bubi würde wieder auflaufen.

(18.6.2016) Sommerfest am Sportpark

Unsere diesjährige Veranstaltung wurde kurzerhand in Sommerregenfest umbenannt, denn wie auch in den Tagen, ach was, wie in den Wochen davor kamen immer wieder Regenschauer herunter. Dies führte zwar zu sehr schönen Himmelsbildern, etwa als Burgholzhausen vom Regenbogen eingerahmt wurde. Aber die richtige Sommerfestatmosphäre mussten wir ganz allein erzeugen. Dies ist uns recht gut gelungen, wie man auch an den Bildern in der Galerie sehen kann. Dafür sorgte zum Beispiel Hopsing, der unter dem Vordach richtig leckere Steaks sowie Wildschwein-, Brat- und Rindswürste grillte. Dazu kamen die tollen Salate unserer Frauen … bzw. von Said. Und auch für den späten Hunger war mit Nachtisch, Knabbergebäck sowie einer Käseplatte für jeden etwas dabei.

Für den Thekendienst hatte Harry der Wirt noch seine Tochter engagiert, so blieb auch wirklich keiner durstig. Wir konnten und mussten natürlich auch auf Jimmy trinken, der leider (wieder) im Krankenhaus weilte. Dazu bekam er noch ein Mannschaftsbild über die sozialen Medien.

Nebenher liefen noch die EM-Vorrundenspiele Island gegen Ungarn sowie später Portugal gegen Österreich. Die größte Spannung bezogen diese Spiele freilich aus unserer Speutzer-EM-Tipprunde, zumal die Tipps beileibe nicht sehr homogen waren. Aber einmal jubelten doch alle gemeinsam, als nämlich Ronaldo seinen Elfmeter an den Pfosten gesetzt hatte. Da war es auch völlig egal, ob beim Tippspiel dadurch Punkte flöten gegangen sind oder nicht.

Später gab es dann auch noch die DFB-Pokalauslosung, die allerdings wenig Begeisterung hervorrief. Einzig die ostdeutsche Minderheit konnte sich an den Spielen der SGD gegen die Leipziger Außenstelle des österreichischen Brausefabrikanten sowie an Carl-Zeiss gegen die Bayern freuen.

Schließlich klang dieser Abend bei Wunschmusik von den Onkelz langsam aus, auf dem Heimweg war es zwar kühl, aber immerhin trocken.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an den Verein, der – sozusagen als Dankeschön für unsere mitunter zahlreiche Unterstützung der 2. Mannschaft in der abgelaufenen Saison – die Kosten für die Getränke übernommen hatte.

(13.6.2016) 2:2 Remis der SOMA bei der SG Hausen

Nach dem Auftakterfolg der deutschen Nationalelf gegen die Ukraine folgte unser Rückspiel bei der SG Hausen. Die Wetterbedingungen mit einem Unwetter über Frankfurt ließen schon befürchten, dass das Spiel ausfallen würde. Aber in Hausen blieb es zumindest trocken, und der Platz war zwar teilweise überaus feucht, aber in einem erstaunlich guten Zustand. Wenn man bedenkt, dass dieser bereits in die Jahre gekommene Platz ab dem kommenden Tag saniert werden sollte – und diesen dann mit unserer 3 Jahre alten Wiese am Sportpark vergleicht, dann fragt man sich schon … Nun aber zum Spiel: Es begann mit einer kleinen Gewöhnungsphase, bei der sich alle erst mal mit dem tiefen Geläuf, dem nassen Ball und der eigenen Standfestigkeit vertraut machen mussten. Jeder versuchte, keine größeren Fehler zu fabrizieren, beide Seiten waren erst mal auf Sicherheit bedacht. So gab es zunächst wenig Strafraumszenen, was sich aber bald ändern sollte. Denn allmählich versuchten die Hausener den Druck zu erhöhen, wobei sich immer wieder mal kleinere Lücken in unserer Abwehr auftaten. Die Abschlüsse waren aber noch nicht von Erfolg gekrönt. Andererseits versuchten wir nach Ballgewinnen mit schnellen Angriffen über die Außenbahnen vor das gegnerische Gehäuse zu kommen. Vor allem über rechts mit Mario wurde es immer mal gefährlich, gute Möglichkeiten wurden durch Sasa und Björn vergeben. Nach einem Eckball von Björn war es dann Marijo, der volley mit dem Fuß einnetzte und damit gleich in seinem ersten Soma-Spiel traf.

Bis zur Pause hatten wir sogar noch weitere Konterchancen, die wir jedoch nicht konsequent zu Ende spielten oder den Abschluss verpatzten. Aber auch die Gastgeber hatten noch Chancen, weil das Loch zwischen Abwehr und Mittelfeld mitunter zu groß war. Doch auch ihnen fehlte die Genauigkeit (wenn auch nur ein wenig bei einem Kopfball ans Kreuzeck), mitunter auch die Ruhe. Oder es war im Zweifel die Kiste da …

Nach der Pause hatten wir das Spiel zunächst ganz gut im Griff, ließen defensiv erst mal wenig zu. Und nach vorn hatten wir nun richtig gute Chancen, vor allem als Sasa freistehend aus 5 m genau den Torwart traf und als Björn einen verunglückten Abstoß von Hausen viel zu überhastet verdattelte. Das sollte sich rächen, als die Hausener mal wieder in unserem Strafraum auftauchten und Andi (der ansonsten ein gutes Spiel machte) nur mit einem Foul klären konnte. Kiste hatte keine Chance beim Strafstoß. Und kurz danach waren wir am Strafraum viel zu sorglos im Zweikampf, an den daraus resultierenden Heber in den Winkel kam Kiste auch nicht mehr ran. Nun lagen wir sogar hinten und wollten natürlich mindestens den Ausgleich. Also spielten wir weiter nach vorn und kreierten weitere Chancen, die aber zumeist ungenutzt blieben. Einmal war der Ball von Sasa dann drin, doch der berechtigte Abseitspfiff hielt uns vom Jubel ab. Doch als uns ein schöner Spielzug quer durchs Mittelfeld über Leini, Maik und HG zu Mario gelang, konnte dieser seinem Gegenspieler enteilen und zum mitgelaufenen Sasa spielen. Der brauchte nur noch einschieben, das war auch kein Abseits, wie manche reklamierten. Beide Mannschaften wollten nun den Sieg, die klarste Chance dazu hatten kurz vor Schluss noch die Hausener, die sie aber zu unserem Glück ähnlich dilettantisch vergaben wie wir zuvor auch schon (siehe oben).

Alles in allem ein gerechtes Remis, das aber gut und gerne auch 7:7 heißen konnte.

Zum Abschluss gab es zum Bier noch leckere Rinds- und Bratwurst sowie einen verdienten Sieg der Italiener gegen Belgien.

(4.6.2016) 3. Platz beim Kleinfeldturnier in Massenheim

Unser erstes Kleinfeldturnier im Jahr 2016 war auch gleich eine Premiere: Erstmals waren wir in Massenheim dabei. Vorher gab es die übliche Suche nach Mitspielern, letztlich sind wir mit 8 Leuten und ohne größere Ambitionen angereist. Zwei Auswechselspieler waren immerhin mehr als befürchtet …

4:0 gegen FV Hausen

Im ersten Spiel trafen wir auf den FV Hausen aus Frankfurt, übrigens neben den Gastgebern die einzige Mannschaft der Vorrunde, gegen die wir in der Vergangenheit schon mal gespielt hatten.

Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag, denn nach wenigen Sekunden, und bevor jeder von uns mal den Ball hatte, sah Björn nach Pass von Bumsi den nicht gerade optimal postierten Torwart und konnte zum 1:0 ins kurze Eck einschießen. Das spielte uns natürlich in die Karten. Es dauerte auch nicht lange, dann sah Helder den wieder freistehenden Björn, der diesmal mit einem „Kopfball aus der Luft“ (Zitat Björn) wieder ins kurze Eck traf. Auch hier sah der gegnerische Schlussmann, der mit Sicherheit kein ausgebildeter Torwart war, nicht gut aus. Wir hatten das Spiel im Griff und konnten aus einer sicheren Abwehr immer wieder kontern. So traf wieder Björn kurz vor Schluss zum Endstand ins nahezu leere Tor, weil die Hausener völlig aufmachten. Zu diesem Zeitpunkt war aber bereits das Tor des Tages gefallen: Michi nahm einen langen Ball mit links auf, drehte sich um den Gegenspieler und stand frei vor dem Torwart vor der Frage „mit der Pike ins Tor oder Abspiel zu Björn“. Er entschied sich für einen astreinen Lupfer über den herauseilenden Torwart, der sicher in jedem Jahresrückblick auftauchen wird.

1:0 gegen FSG Altenstadt

In diesem Spiel war es etwas schwieriger, aber das lag auch daran, dass wir die durchaus vorhandenen Chancen nicht so gut nutzten. Hinten standen wir wieder sicher, aber vorn machten wir es uns durch fehlende Präzision beim letzten Pass oder beim Abschluss selbst schwer. Daher dauerte es auch, ehe Björn nach einem Doppelpass mit Maik frei vor dem Tor auftauchte und mit einem Tunnel verwandelte. Da die Altenstädter nach vorn nicht viel bewegen konnten, war der Sieg am Ende durchaus verdient.

3:0 gegen FC Hessen Massenheim

Die Gastgeber hatten bisher erst zwei Unentschieden geschafft, während wir mit zwei Siegen gestartet waren. Dementsprechend gestaltete sich auch der Spielverlauf. Während Massenheim recht nervös agierte und kaum Chancen herausspielen konnte, kamen wir immer wieder gefährlich vor deren Tor. Schließlich gelang Maik die Führung nach einem Doppelpass mit Björn flach ins offene linke Eck. Wenig später ein weiterer schöner Spielzug, als Maik mit Michi die Laufbahn kreuzte, von Bumsi angespielt wurde, den Gegenspieler aussteigen ließ und in den rechten Winkel verwandelte. Damit war das Spiel quasi gelaufen. Nochmals Maik setzte dann den Schlusspunkt, als er einen langen Ball von Thomas auf der rechten Seite aufnahm und mit links ins lange Eck abschloss. Zu diesem Zeitpunkt war Leinis Aussage vom ersten Spiel („Hattrick kostet nix“) längst wieder hinfällig, das Körbchen gab es dann später …

0:1 gegen TSV 1960 Frankenhain

Der nächste Gegner spielte nun in einer anderen Liga, die Frankenhainer hatten bis dato auch schon 7 Punkte auf dem Konto. Und sie waren sowohl in der Abwehr deutlich geordneter als auch in der Offensive mit mehr Power unterwegs. Dazu kam noch der aufkommende Regenschauer, daher fanden wir überhaupt nicht zu unserem Spiel. Wir mussten uns bei Kiste bedanken, der uns zunächst mit einigen Paraden im Spiel hielt. Nach einem Eckball und einem stürmerfoul-verdächtigen Zweikampf konnte aber auch er das 0:1 nicht verhindern. Wir hatten nun unser erstes Gegentor bei diesem Turnier kassiert, konnten aber nicht mehr wirklich zurückschlagen. Zwar hatten wir kurz vor Schluss durch Bumsi die große Möglichkeit zum Ausgleich, aber insgesamt war der Sieg des neuen Tabellenführers durchaus gerecht.

0:0 gegen TV Haßloch

Damit kam es nach der Mittagspause im abschließenden Vorrundenspiel gegen den TV Haßloch zum Endspiel um die Halbfinalteilnahme. Uns reichte ein Unentschieden, was unseren langsam nachlassenden Kräften entgegenkam. Mit viel Kampf und Krampf, einer starken Kiste im Tor und auch etwas Glück brachten wir das 0:0 über die Runden. Nach vorn gab es wenig Entlastung, wobei wir trotzdem zu zwei Chancen kamen. Aber Haßloch hatte einige Einschussmöglichkeiten mehr …

Halbfinale: 2:2 gegen Teutonia Köppern, 1:3 nach 9m-Schießen

Somit standen wir im Halbfinale, womit vor Turnierbeginn niemand von uns gerechnet hatte. Und hier kam es zum Derby gegen Teutonia Köppern, die in ihrer Gruppe Erster geworden waren. Das große Ziel war es, Mike Weber auszuschalten, der in den Gruppenspielen für viele Tore der Teutonen verantwortlich war. Das gelang anfangs ganz gut, aber die Kräfte ließen doch weiter nach. So reichte ein gelungener Angriff, um unsere Abwehr auszuhebeln. Und kurz nach dem Rückstand fiel durch einen eigentlich harmlosen Ball, der Kiste aber auf dem falschen Fuß erwischte, das 0:2. Damit waren wir eigentlich schon tot, was offensichtlich auch die Teutonen dachten. Denn als Bumsi nur wenig später von der Mittellinie losmarschierte, fühlte sich keiner für ihn zuständig. Und an der Strafraumgrenze zog er einfach ab ins rechte Eck. Jetzt erwachte doch der Kampfgeist in uns, während Köppern den Abpfiff herbeisehnte. Bevor der aber kam, konnte sich Leini auf der linken Seite durchsetzen, nach seinem Pass ließ Bumsi noch einen Gegner aussteigen und erzielte tatsächlich noch den Ausgleich. Das 9m-Schießen musste nun über die Finalteilnahme entscheiden. Nachdem der erste Köpperner souverän verwandelte, schoss Bumsi leider am Tor vorbei. „Ich dachte, wir schießen auf große Tore.“ befreit ihn aber nicht von der Runde. Kiste hielt uns dann mit seinem Treffer im Spiel. Doch nachdem auch der dritte Teutone den Ball sicher ins Tor jagte, blieb uns der Achtungserfolg und das kleine Finale.

Spiel um Platz 3: 3:1 gegen TSV 1960 Frankenhain

Hier trafen wir die Frankenhainer wieder, gegen die wir die bisher einzige Niederlage nach regulärer Spielzeit bei diesem Turnier einstecken mussten. Es wurde erst mal eine zähe Angelegenheit, weil bei beiden Teams die Kraft und auch Luft raus waren. Es lief auf ein 0:0 heraus, bis Bumsi ein schönes Zuspiel auf Maik gelang, der sich im Strafraum drehte und mit der Pike zur Führung traf. Jetzt war der TSV gefordert und schnürte uns teilweise regelrecht ein. Folglich kassierten wir auch den Ausgleich als wir etwas unsortiert waren. Nun ging es auf und ab mit dem glücklicheren Ende für uns: Zunächst konnten Leini und Maik auf der linken Seite einen bereits verlorenen Ball zurückerkämpfen, Bumsi nutzte den folgenden Querpass wieder mit einem schönen Schuss ins rechte Eck. Dann traf Maik, der kurz zuvor noch eine tolle Hereingabe von Björn versiebte, nach einem weiteren Zuspiel von Björn ins linke Eck.

Somit hatten wir uns tatsächlich einen Platz auf dem Treppchen, ein kleines Preisgeld und einige Schoppen verdient.

Insgesamt ein toller Erfolg für diese Mannschaft an diesem langen, langen Tag.

(30.5.2016) 1:4 Niederlage gegen Eintracht Oberursel

Vor dem Spiel gegen Eintracht Oberursel mussten wir wieder schauen, dass wir genügend und auch fitte Spieler finden, da ein großer Teil wieder bei der Reserve ausgeholfen hat. Glücklicherweise ist dieses Thema positiv ausgegangen, die Punkte aus der Hinrunde und der drittletzte Platz reichten zum Klassenerhalt in der B-Klasse. Am Ende waren wir dann doch 15 Leute inkl. unseres Vereinspräsidenten, die dem pünktlich zum Warmlaufen einsetzenden Regen trotzen mussten. Das Spiel begann dann auch recht zäh, jeder musste sich erst mal mit den Bedingungen zurechtfinden.

Nach 10 bis 15 Minuten wurden die Oberurseler aber stärker und versuchten uns bereits in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Dem konnten wir noch etwas widerstehen, aber im Spiel nach vorn ging bei uns wenig. Zu sehr waren wir defensiv gebunden und bei den Gegenangriffen waren wir zu ungenau oder zu langsam. Folgerichtig fiel auch das 0:1 nach einem Abspielfehler in der eigenen Hälfte, den die Gäste mit einer schnellen Kombination ausnutzten.

Nun mussten wir versuchen, in der Offensive mehr Akzente zu setzen, was aber nicht so recht gelang. Die Eintracht stand hinten gut, und wir leisteten uns immer wieder leichte Abspielfehler oder verloren den Ball in unnötigen Zweikämpfen. Aber einmal lief der Ball von hinten über die rechte Seite mit Andi und Björn, einem Doppelpass von Karim und Rico, der in der Mitte Helder so bediente, dass dieser nur noch einzuschieben brauchte. Ein richtig guter Angriff, es sollte – um es vorwegzunehmen – leider unser bester im gesamten Spiel bleiben.

Die Oberurseler waren allerdings erst mal etwas geschockt von diesem doch etwas glücklichen Ausgleich. Jedenfalls gelang ihnen bis zur Halbzeit nicht mehr viel, weshalb es mit dem 1:1 in die Pause ging. Die haben wir – für Soma-Verhältnisse ungewöhnlich – in der Kabine verbracht, weil der Regen einfach nicht aufhören wollte.

Wir wussten, dass die Gäste nach dem Seitenwechsel wieder mit Tempo versuchen wollten, Lücken in unsere Abwehr zu reißen. Dies klappte leider schon recht bald, als nach einem erneuten Ballverlust die Gäste schnell nach vorn spielten, Kiste nicht ganz glücklich aussah beim Herauslaufen und der gegnerische Stürmer sich diese Chance nicht entgehen ließ. Also liefen wir erneut einem Rückstand hinterher und mussten mehr riskieren. Das fiel uns aber nicht wirklich leicht, immer wieder verpufften unsere Angriffe. Was uns in Kalbach noch ausgezeichnet hatte, nämlich schnell das Mittelfeld zu überbrücken, gelang diesmal äußerst selten. Da auch die Orscheler etwas zurückhaltender agierten - vielleicht in Erinnerung an den Ausgleich in Hälfte 1 -, entwickelte sich Mitte der zweiten Halbzeit ein ziemlich zähes Spiel mit recht wenigen Torchancen.

Als dann zum Spielende unsere Kräfte immer mehr schwanden (es war ja für einige das 2. Spiel in 2 Tagen, für Rico gar das 3. in 4 Tagen) wurden die Gäste wieder gefährlicher. So kassierten wir in den letzten 5 Minuten noch zwei Gegentore. Zunächst stellten wir uns im Zweikampf an der linken Grundlinie zu naiv an, den folgenden Rückpass konnte der Gegner unbedrängt verwandeln. Und kurz vor Schluss behinderten wir uns in der Abwehr gegenseitig, wodurch der Stürmer nur noch einzuschieben brauchte. Damit war auch das Ergebnis leider wieder so, wie wir es befürchten mussten.

Am guten Schiri Michi, der quasi immer auf Ballhöhe war, lag es freilich nicht.

(18.5.2016) 7:3 Sieg der SOMA in Kalbach

Vor dem Spiel bei der Soma des FC Kalbach machte sich zunächst wieder etwas Unmut breit angesichts der teilweise recht jungen Spieler auf Seiten der Gastgeber. Aber es ist halt eine Soma nach Frankfurter Art, die eben keine Alte Herren ist, sondern eine Sondermannschaft. Aber wir waren ja an diesem Tag auch gut besetzt, nicht nur zahlenmäßig mit 14 Spielern. Zwar fehlten Mali und kurzfristig auch Ante. Aber mit Harald in der zentralen Abwehr konnten wir Mario Schönbach offensiver spielen lassen, was uns guttat, wie unten zu lesen sein wird. Es fing allerdings gar nicht gut an, manche von uns waren in den ersten Minuten offensichtlich noch nicht wach. Zwar hatten wir den ersten Torschuss, aber danach verloren wir auf der linken Seite gleich zwei Mal den Ball durch Maik, was die Gastgeber zu einem schnellen Gegenangriff und dem 0:1 ausnutzten. Das schockte uns jedoch nicht. Und weil dann alle wach waren, bekamen wir das Spiel auch besser in den Griff. Dabei hat natürlich geholfen, dass kurz nach dem Gegentor Mario Mustapic in der Mitte freistand und eiskalt verwandelte. Vor allem über die Außen kamen wir nun immer wieder gut nach vorn, was uns weitere Torchancen einbrachte. Zwei davon nutzten wir: Zunächst war Mario Schönbach über rechts seinem Gegenspieler davongelaufen, seine flache Hereingabe kam durch bis zu Björn, der am langen Pfosten nur noch einzuschieben brauchte. Dann war es Sasa, der nach einem Eckball von Björn das wahrscheinlich erste Kopfballtor seines Lebens erzielte. Nun waren wir also obenauf, was dann aber gleich wieder zu Nachlässigkeiten in der Defensivarbeit führte. Erst waren wir nicht entschlossen genug, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Prompt fingen wir uns den Anschlusstreffer ein. Und als sich wenig später keiner für den angreifenden Kalbacher zuständig fühlte, schloss der mit der Pike aus über 20 Metern ab. Die Flugkurve des Balles erwischte die Kiste auf dem falschen Fuß. Mit dem 3:3 ging es in die Halbzeitpause, wo nicht nur der letzte Gegentreffer eifrig diskutiert wurde …

Auf alle Fälle wollten wir in der zweiten Hälfte nicht mehr so einfache Tore kassieren. Und tatsächlich wurden wir in der Abwehr stabiler, Kalbach kam kaum noch zu gefährlichen Abschlüssen. Sie spielten aber auch wirklich nicht mehr zielstrebig nach vorn, sondern versuchten es allenfalls mit Kiste-freundlichen Fernschüssen. Offensiv gab es aber auch bei uns einige Minuten Leerlauf, ehe Sasa aus 6 Metern das komplette Tor vor sich hatte, aber genau den Torwart traf. Das war das Hallo-wach-Signal für einige richtig gute Angriffe, die auch erfolgreich abgeschlossen wurden. Zunächst konnten wir uns auf der linken Seite bis in den Strafraum spielen, Rico besorgte dann mit einem leicht abgefälschten Schlenzer die Führung. Kurz danach erlief sich Rico beim Pressing die Kugel und schob sie vor dem Torwart quer zu Mario Schönbach, der keine Mühe hatte zu vollenden. Wenig später wurde Mario kurz vor oder im Strafraum gefoult. Es gab unterschiedliche Ansichten, zu unserem Glück gab es keinen Elfmeter – denn wer hätte den verwandeln sollen? Den fälligen Freistoß aber zirkelte Rico gekonnt in den Winkel. Den Schlusspunkt zum 7:3 setzte dann wieder Schönbachs Mario, als er einen weiteren langen Ball nicht nur erlief, sondern mit einem Heber den herauseilenden Torwart gekonnt überwand.

So hatten wir erstmals in unserer Historie gegen die Kalbacher gewonnen.

Und wir hatten auf jeden Fall auch die Rumpsteaks verdient, auf die sich einige schon vor dem Spiel gefreut hatten.

(9.5.2016) 1:3 Niederlage gegen SG Hausen

Nach einigen Jahren Unterbrechung haben wir 2016 wieder zwei Spiele gegen die SG Hausen. Das erste stand freilich unter keinem besonders guten Stern, denn aufgrund einiger urlaubs-, arbeits- und verletzungsbedingter Absagen konnten wir nur mit 12 Spielern antreten.

Also hieß es – wie so oft in den letzten Jahren – erst mal hinten dicht halten. Dieter versuchte gewohnt lautstark die Abwehr zusammenzuhalten, was freilich nicht immer gelang. Unsere Gäste konnten sich einige Chancen herausspielen, die sie aber zumeist recht kläglich vergaben. Oder die Kiste war zur Stelle.

Andererseits kamen auch wir zu einigen guten Angriffen, vor allem wenn wir schnell das Mittelfeld überbrückten. Aber auch wir ließen die Chancen durch Maik, Rico, Björn und Sasa liegen.

So gerieten wir Mitte der ersten Hälfte doch in Rückstand, als die Hausener einen Angriff mal konsequent zu Ende spielten.

Für die 2. Halbzeit nahmen wir uns vor, hinten sicherer zu stehen und vorn die sich bietenden Räume noch besser zu nutzen. Ersteres war nicht so einfach, denn die Gäste blieben ihrem offensiven Stil treu. Dadurch kamen sie auch zu weiteren Chancen, von denen sie innerhalb kurzer Zeit zwei nutzen konnten. Nun deutete sich fast ein Debakel an, zumal HG noch verletzt ausfiel und wir damit keine Möglichkeit mehr hatten zu wechseln.

Aber wir rissen uns zusammen und versuchten, den Ball möglichst weit weg vom eigenen Gehäuse zu halten. Da uns Hausen auch relativ viel Platz ließ, kamen wir zu weiteren guten Tormöglichkeiten. Aber hier wurde ein weiteres Manko deutlich: unsere Chancenverwertung. Einzig Sasa bleibe es vorbehalten, noch den Ehrentreffer zu erzielen, der aber auch mehr als verdient war.

So gingen wir erneut als Verlierer vom Platz, wobei das chancen-gefühlte Resultat eher ein 6:8 war.

(11.4.2016) 4:5 Niederlage gegen FSV Kloppenheim

Zum Auftakt in unsere Freiluftsaison hatten wir die Kloppenheimer zu Gast, mit denen wir uns seit Jahren richtig gut verstehen. Und wie eigentlich immer gab es wenig zu holen für uns, auch wenn es am Ende noch mal richtig knapp wurde. Doch der Reihe nach ... 
Nachdem einige von uns am Vortag bei der Reserve und sogar der 1. Mannschaft aushelfen mussten, andere nach Verletzung bzw. Urlaub gerade wieder zurückkehrten, wollten wir zunächst aus einer gesicherten Abwehr schauen, wie wir den Kloppenheimern begegnen können. So überließen wir ihnen die Hoheit im Mittelfeld, da waren sie uns anfangs spielerisch und läuferisch überlegen. Hinten standen wir aber recht sicher, klare Torchancen sprangen erst mal nicht heraus. Nach vorn versuchten wir es immer wieder mit Nadelstichen, der Ertrag blieb anfangs freilich auch sehr überschaubar. 
Als sich alles so einigermaßen neutralisierte, versuchten es die Kloppenheimer plötzlich mit einem Fernschuss, der aus ca. 25 m vom linken Innenpfosten ins Tor knallte. Nun waren wir gefordert, etwas mehr nach vorn zu tun, was allerdings nicht so recht gelang. Stattdessen verloren wir unsere Ordnung nach einem Ballverlust und Kloppenheim nutzte dies mit einem schönen Spielzug durch die Mitte zum 2:0. 
Wir blieben nun gezwungenermaßen bei der etwas offensiveren Ausrichtung und kamen auch nach einem schönen Angriff und Vorarbeit von Mali durch Ricos Schlenzer zum Anschlusstreffer. Danach hatten wir bis zum Pausenpfiff noch Chancen zum Ausgleich, vor allem beim Pfostenschuss von Mario Mustapic war auch Pech dabei. Die erste Halbzeit endete also recht vielversprechend. 
So wollten wir auch die zweite Hälfte in Angriff nehmen, wurden aber kalt erwischt. Erst verschätzten wir uns bei einem schnellen Angriff, wodurch der Kloppenheimer Stürmer frei vor Kiste auftauchen konnte. Dann öffneten wir die Abwehr, um die Offensive mit Mario Schönbach zu verstärken. Prompt wurden wir ausgekontert und waren einfach zu langsam. 
Damit deutete sich wieder eine klare Niederlage an wie vor einem Jahr im Hinspiel (0:3). Doch wir kamen zurück, auch weil die Gäste nun etwas zurücksteckten. 
Nach einer Balleroberung im Mittelfeld ging es über die linke Seite schnell zu Mali, der seinem Gegenspieler die Hacken zeigte und dann Mario Schönbach in der Mitte bediente. Der Torwart hatte keine Chance gegen den platzierten Schuss ins rechte Eck. Wir blieben dran, mussten aber auch immer auf der Hut sein bei den gegnerischen Angriffen. Bei einem dieser Konter wähnten wir den Ball im Toraus, das Spiel lief aber weiter. Den Rückpass verwerteten die Gäste und führten nun mit 5:2. 
Die offensivere Ausrichtung, vor allem der Wechsel von Mario Schönbach ins Mittelfeld, sorgte aber dafür, dass wir uns weitere Chancen herausspielen konnten. Eine davon konnte Björn nach Vorarbeit von Mali nutzen. 
Kurz vor Schluss gelang dann sogar der Anschlusstreffer, als Mali wunderschön mit der Hacke auf Mario Schönbach spielte und dieser den Ball zum besser postierten Björn passieren ließ. 
Nun wurde es noch mal richtig spannend, weil sowohl die Kloppenheimer (in Überzahl in unserem Strafraum) als auch wir (Björn nach dem anschließenden Konter über 3 Stationen) noch Chancen auf den 10. Treffer im Spiel hatten. Letztlich blieb es in diesem fairen und von Martin souverän geleiteten Spiel beim nicht unverdienten 5:4 für unsere Gäste aus Kloppenheim. 
Die waren dann - wie wir es von ihnen kennen - auch zur Nachbesprechung im Vereinshaus sehr aktiv, der Abend klang entspannt bei Würstchen und Bier aus.

(5.3.2016) 2. Platz beim Hallenturnier der Usinger TSG
von links nach rechts stehend: Teamchef Oliver Mohr, Mike Thöle, Björn Alba, Maik Loesch. Knieend: Mario Schönbach, Yassine Izaar, Rico Scheffler (auf dem Foto fehlt Helder Fernandes). Zum Vergrößern bitte anklicken.

Schon eine Woche nach unserem eigenen Hallenturnier waren wir schon wieder in Usingen gefordert. 
Aufgrund von Krankheiten, Verletzungen und arbeitsbedingter Absagen konnten wir nur mit 7 Leuten antreten. Bei zunächst 4 Gruppenspielen war daher von vornherein klar, dass wir unsere Kräfte gut einteilen müssen. 
Im ersten Spiel gegen die SG Sossenheim wollten wir also zunächst sicher stehen, das gleiche hatte aber auch unser Gegner vor. Deshalb sind wir dann doch etwas offensiver geworden, ohne die Abwehr zu vernachlässigen. Auf die kleinen Handballtore war es natürlich alles andere als einfach, aber dann hatten wir Helder so freigespielt, dass er einfach verwandeln musste. Mit der Führung im Rücken konnten wir uns dann etwas mehr zurückziehen. Sossenheim musste nun kommen und die gebotenen Räume nutzte schließlich Rico zum 2:0. Damit hatten wir die ersten Punkte eingefahren. 
Das zweite Spiel gegen die Spielvereinigung Roßdorf war noch etwas schwieriger, da die Roßdorfer hinten noch sicherer standen und auch nach vorn einige gute Aktionen hatten. Da aber auch wir in der Defensive nichts anbrennen ließen, endete das Spiel mit dem gerechtesten Ergebnis, nämlich einem 0:0. 
Nun folgte das Spiel gegen die TG Wernborn, die bereits 3 Niederlagen zu verzeichnen hatten. Andererseits hatten sie im Bierkonsum bereits einen deutlichen Vorsprung. Daher konnte es natürlich nur darum gehen, das Spiel für uns zu entscheiden. So begannen wir recht offensiv, versuchten schnell in Führung zu gehen. Es dauerte auch gar nicht lange, bis Helder das 1:0 erzielte. Von da an lief es nicht mehr wirklich gut. Denn vorn hatten wir zwar noch die ein oder andere Chance, die wir aber allesamt vergaben. Aber auch die Wernborner hatten noch ihre Chancen, endlich ihr erstes Tor im Turnier zu erzielen. Letztlich konnten wir aber das 1:0 über die Zeit bringen. 
Im letzten Vorrundenspiel wartete die A-Mannschaft der Gastgeber auf uns. Hier war die Devise eindeutig: Wir wollen die Vorrunde ohne Gegentor abschließen. So überließen wir das Spiel weitgehend den Usingern, die sich aber auch nicht viele Chancen herausspielen konnten. Und wenn etwas in Richtung Tor kam, war spätestens bei Mike Endstation. So hielten wir trotz der Verletzung von Helder das 0:0. Damit waren wir sogar Gruppensieger, denn die TSG hatte zuvor ihr Spiel gegen Sossenheim mit 0:1 verloren, wie wir anschließend zu unserer Überraschung erfuhren. 
Im Halbfinale trafen wir dann auf Germania Ockstadt, die in der Vorrunde einen starken Eindruck hinterließen. In diesem Spiel zeigten wir aber unsere beste Turnierleistung. In der Abwehr standen wir gewohnt sicher, ließen nur ganz wenige Chancen zu. Und kurz nach der sehenswerten Führung durch Maik kam Mario frei zum Schuss, der nicht ganz unhaltbar im Eck einschlug. Mit dieser Führung im Rücken konnten wir sicher aufspielen, ohne großen Druck ausüben zu müssen. Nur einmal klappte das Zusammenspiel nicht, wodurch die Ockstädter zum Anschlusstreffer kamen. Mehr ließen wir aber nicht mehr zu und zogen endlich mal wieder in ein Finale ein. 
Da gab es ein Wiedersehen mit der TSG Usingen. Die hatten ihr Halbfinale gegen Laubach gewonnen und wollten natürlich den Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen. Mit nur noch einem Auswechselspieler bei nun 15 min. Spielzeit und aufgrund der Spielstärke der Usinger konnte es für uns nur darum gehen, möglichst lange das 0:0 zu halten. Anfangs standen wir auch sehr sicher, Mike hielt wieder, was zu halten war. Aber nach etwas mehr als 5 Minuten war es dann doch passiert, die Gastgeber konnten sich durchspielen und in Führung gehen. Nun mussten wir uns mehr trauen, spielten auch recht gut nach vorn und hatten paar kleinere Möglichkeiten. Doch die Usinger nutzten die größer werdenden Lücken in unserer Abwehr und erhöhten schließlich noch auf 3:0. 
Für uns war dieser 2. Platz dennoch ein Erfolg, zu dem beigetragen haben: Mike, Mario Schönbach, Helder (bis zur Verletzung), Rico, Björn, Yassine und Maik. 

(27.2.2016) Johannes-"Bruzzy"-Braum-Gedächtnisturnier

Am 27. Februar fand zum 16. Mal unser Hallenturnier statt, inzwischen haben wir uns in der Sporthalle der Philipp-Reis-Schule richtig gut eingelebt. 
Die Turniervorbereitungen hatten erneut Wolfram und Michi in die Hand genommen, damit waren wieder beste Voraussetzungen geschaffen. Nachdem die zahlreichen Salate und Kuchen platziert sowie die Getränke zum Kühlen verstaut waren, mussten noch die Brötchen geschmiert und Kaffee gekocht werden. Dann konnte es los gehen. 

Es gab eine Gruppe mit 5 und eine mit 4 Mannschaften. Denn eine Absage in der Vorwoche konnten wir noch kompensieren, aber kurzfristig war nach einer weiteren Absage nichts mehr zu machen. 
In unserem ersten Spiel trafen wir auf die SGK Bad Homburg, die wir nicht gerade als Lieblingsgegner bezeichnen können. Somit ging es zunächst darum, hinten sicher zu stehen. Das gelang eine Weile recht gut, obwohl die SGK mit Ihren schnellen Leuten mehrfach gefährlich vor dem Tor auftauchte. Nach etwa 5 Minuten war es dann auch passiert und wir kassierten den ersten Treffer. Nun mussten wir etwas mehr öffnen, um überhaupt auch mal Chancen unsererseits herauszuspielen. Dies führte leider zwangsläufig dazu, dass wir anfällig für die schnellen Gegenangriffe waren. So fielen noch drei weitere Gegentreffer, wodurch wir mit einem herben 0:4 ins Turnier starteten. 
Im zweiten Spiel gegen den FSV Steinbach war dann ein Sieg Pflicht, um im Kampf um das Halbfinale im Geschäft zu bleiben. Zunächst taten wir uns schwer, entscheidende Lücken in die Steinbacher Abwehr zu reißen. So dauerte es auch in diesem Spiel etwa 5 Minuten, ehe der erste Treffer fiel - dieses Mal freilich für uns durch Mario. Das war sozusagen der Dosenöffner, innerhalb von wenigen Minuten konnten wir durch Ante und einen Hat-Trick von Helder (Kiste!) auf 5:0 davonziehen. Dabei waren auch wirklich sehenswerte Spielzüge dabei. Kurz vor Schluss gelang durch das zweite Tor von Mario sogar noch das 6:0, während es auf der Gegenseite nur zu einem Pfostenschuss reichte. 
Im dritten Gruppenspiel gegen den FC Neu-Anspach musste für den Halbfinaleinzug somit ein Sieg her. Dabei waren wir hinreichend gewarnt, denn die Anspacher hatten der SGK immerhin ein Remis abgetrotzt. Also begannen wir sehr konzentriert, setzten den Gegner unter Druck und kamen durch Mali recht schnell zur Führung. Nun mussten die Anspacher kommen, aber auch dank Mike im Tor konnten wir zunächst die Führung behaupten. Und als dann doch der Ausgleich fiel, war es kurz danach Ante, der uns wieder nach vorn brachte. Wir versuchten ruhig weiterzuspielen, was zunächst auch gelang. Mike war mit nahezu allen Körperteilen, allen voran der Nase zur Stelle. Aber nach einem schweren Abspielfehler mussten wir doch wieder den Ausgleich hinnehmen. Kurz danach gerieten kassierten wir sogar in Rückstand. Wir hatten zwar noch Chancen, zumindest noch einen Punkt zu holen, letztlich blieb es aber beim 2:3. 
Damit war der Traum vom zweiten Turniersieg vorbei. Stattdessen ging es um Platz 5 gegen unsere Platznachbarn vom FSV. Und das sollte ein richtig schönes Fußballspiel werden. 
Es waren erst wenige Sekunden gespielt, da gingen die Gäste mit 1:0 in Führung. Da gab schon gewisse Bedenken, dass wir einbrechen würden. Aber nachdem wir uns kurz geschüttelt hatten, kamen wir recht schnell zum Ausgleich durch Mali. Danach hielten wir gut dagegen, gerieten allerdings durch erneute Abwehrfehler mit 1:3 in Rückstand. Im Angriff hatten wir jedoch einige gute Aktionen, von denen Björn und erneut Mali zwei auch in Tore zum 3:3 ummünzen konnten. Das Spiel wogte auf und ab, aber wieder legte der FSV zwei Tore vor. Nun dachte mancher, dass das Spiel gelaufen war. Aber als Helder von Ante schön freigespielt wurde und auf 4:5 verkürzte, setzten wir alles auf eine Karte. Und tatsächlich gelang Ante kurz vor Schluss noch der erneute Ausgleich. Das Spiel um Platz 5 endete nach regulärer Spielzeit mit einem wunderbaren 5:5. 
Nun musste das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Jeweils drei Spieler traten an. Allerdings traf nur der allererste Schütze des FSV, die restlichen 5 scheiterten an den Torleuten, auf unserer Seite Maik (Kiste!), Björn (noch 'ne Kiste!) und Mali (dritte Kiste!). Damit reichte es für Mike, Ante, Robert, Björn, Mali, Mario, Helder, Leini und Maik nur zum 6. Platz.   

Den Wanderpokal gewann erneut Teutonia Köppern. Die Titelverteidiger behielten im Finale mit 3:0 gegen den FSV Kloppenheim die Oberhand, nachdem sie in der Vorrunde noch mit 1:6 (!) unterlagen. 
Das Neunmeterschießen um Platz 3 gewann der FC Neu-Anspach mit 3:1 gegen die SGK Bad Homburg. 

Die anschließende Siegerehrung nahm die Turnierleitung Michi Leidig und Olli Mohr vor. Dabei wurden auch der beste Torschütze (vom FSV Kloppenheim) sowie der beste Torwart (von der Usinger TSG) geehrt. 
Ein besonderes Lob gab es für die Schiedsrichter, die das Turnier in ruhigen Bahnen geleitet hatten und mit einer einzigen Zweiminutenstrafe auskamen. Diese wiederum gaben das Lob zurück, indem sie den Mannschaften eine sehr faire Spielweise bescheinigten ("Man hätte uns gar nicht gebraucht."). Dem Lob schließen wir uns als Veranstalter gern an. 
Danke auch noch mal an die Sponsoren, an die Helfer und Helferinnen, an die Turnierleitung, an den Thekendienst (vor allem Wolfram, Christine und Yvonne) und an die Mannschaften. Es war wieder ein tolles Turnier!!! 

Zum Abschluss hatten wir noch einen schönen Abend im "Devil's Grill" in Bad Homburg.

(30.12.2015) 4. Platz beim Hallenturnier in Neu-Anspach

Unser sportlicher Jahresausklang fand zum sechsten Mal in Neu-Anspach statt. Der FC Neu-Anspach hatte wieder zum Hallenturnier auf Kunstrasen mit Rundum-Bande eingeladen. 
Nach unterschiedlich erfolgreichen Teilnahmen in den letzten Jahren wollten wir diesmal auf jeden Fall mehr erreichen als nur den Kampf gegen den letzten Platz wie im Vorjahr. 
Es waren dieses Mal wieder sieben Mannschaften dabei, weshalb das Turnier im Modus Jeder-gegen-Jeden ausgetragen wurde. 
Der Start gegen die SG Hausen ließ sich gut an, wir hatten das Spiel recht gut im Griff. Björn gelang dann auch das verdiente 1:0, was uns aber etwas von unserer Linie abbrachte. Da mitunter die Zuordnung nicht mehr stimmte, fiel auch prompt der Ausgleich. Allerdings klappte unser Spiel nach vorn recht gut, weshalb wir zu weiteren Chancen kamen. Helder nutzte schließlich eine zur erneuten Führung. Kurz vor Schluss hatten wir noch Glück bei einem Lattentreffer der Hausener, aber alles in allem war es ein verdientes 2:1. 
Im zweiten Spiel erwarteten uns dann die Gastgeber. Die setzten uns auch gleich unter Druck, versuchten schnell in Führung zu gehen. Wir standen aber gut in der Abwehr und konnten zunächst alle Chancen im Keim ersticken. Und das Umkehrspiel funktionierte auch, weshalb wir durch Björn in Führung gehen konnten. Die Anspacher spielten aber weiter nach vorn und kamen schließlich nicht nur zum Ausgleich, sondern gingen kurz danach auch in Führung. Nun waren wir gefordert, wieder mehr nach vorn zu tun. So kamen wir auch wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Und nach schöner Hackenablage von Mali gelang Helder der Ausgleich. Danach war es Mario Schönbach, der das Spiel erneut drehte und kurz vor Schluss den Treffer zum 3:2 erzielte. Den Sieg gesichert hat uns letztlich unsere "Katze" Michi: Den einzigen Strafstoß des gesamten Turniers hat er souverän gehalten. 
Mit zwei Siegen im Rücken ging es nun gegen die TSG Wehrheim, die zuvor zwei deftige Niederlagen einstecken mussten. Für uns hieß das natürlich, dass wir weiter konzentriert bleiben mussten. So war es dann zwar nicht besonders attraktiv, aber zwei Tore wieder von Helder und Björn brachten eine gewisse Ruhe in unser Spiel. Vielleicht ein bisschen zuviel ... denn plötzlich fiel der Anschlusstreffer. Aber als Mali endlich selbst auch traf, war das Spiel gelaufen. Letztlich war es ein recht ungefährdetes 3:1. 
Nun wurden wir leicht überschwänglich, die kurze Pause bis zum nächsten Spiel nutzten manche noch für ein Hütchen. Dementsprechend sind wir im nächsten Spiel gegen die bis dato punktlosen Pfaffenwiesbacher aufgetreten: Selbstbewusst, aber in der Defensive nicht mit der bis dato gezeigten Konsequenz. Daher konnten wir durch Mali in Führung gehen und waren auch weiter im Spiel nach vorn gefährlich. Nach einer äußerst unglücklichen Schiri-Entscheidung ("Es war kein Rückpass, weil sich der Abwehrspieler nicht bewegt hat." ... hääh?) fingen wir uns aber durch einen Konter den Ausgleich ein. Nun waren wir ziemlich von der Rolle. Zwei unnötige Ballverluste und die entsprechenden Gegentore brachten einen deutlichen Rückstand, ehe wir Sekunden vor Schluss durch Maik noch verkürzen konnten. 
Nach dieser doch unerwarteten Niederlage folgte das Derby gegen den FSV, der bis dahin einen starken Eindruck hinterließ, aber auch wegen einer dubiosen Schiri-Entscheidung gegen Westerfeld verloren hatte. Wir wollten hinten sicher stehen, um möglichst lange die Null zu halten. Vorn gelang das auch, in der Abwehr wurden wir aber regelrecht überrumpelt. Nach 3 Minuten stand es 0:3, nach 5 Minuten gar 0:4. Zwar gelang Mali kurz danach der Ehrentreffer, aber es fielen noch zwei weitere Gegentore zum 1:6. Auch die Höhe dieser Niederlage war gerechtfertigt, der FSV war einfach besser. 
Im letzten Spiel wartete dann die bis dahin immer siegreiche SG Westerfeld. Hier konnte es für uns nur darum gehen, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Doch in Analogie zum FSV-Spiel lagen wir auch hier nach 3 Minuten mit 0:3 im Rückstand. Zum Glück schalteten die Westerfelder einen Gang zurück, weshalb wir jeweils durch Mali auf 1:3 und 2:4 verkürzen konnten. Zu mehr reichte es jedoch nicht, im Gegenteil fiel kurz vor dem Abpfiff noch das 2:5. 
Damit standen wir am Schluss punktgleich mit dem FC Neu-Anspach (jeweils 9) durch das schlechte Torverhältnis (13:18) auf dem 4. Platz. Was aber immerhin eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr war. 
Zur Siegerehrung gab es dann ein Körbchen Bier. Dabei ist es freilich nicht geblieben - es wurde noch ein langer Abend mit 70er-Jahre-Musik von den "Bloody Fingers". Der letzte Tag des Jahres konnte kommen ...

(Maik Loesch)

(21.11.2015) SOMA-Jahresabschluss auf dem Herzberg

Nach dem Ende der Pachtzeit von Michael Abt auf dem Herzberg hatten wir zunächst überlegt, eine andere Lokation für unseren Jahresabschluss zu suchen. Letztlich wollten wir aber die Tradition der Wanderungen beibehalten und auch dem neuen Pächter eine Chance geben. 
So ging es wieder gut ausgestattet mit warmen und kalten Getränken vom Silberküppel und sowie von Dornholzhausen auf zu unserem Ziel. Pünktlich zu unserer Feier näherten sich die Temperaturen dem Winterbereich, kurz vor dem Herzberg haben wir sogar die Schneegrenze überwunden. 
In der Kaminstube war dann auch - wie es sich gehört - der Kamin angeheizt, die Tische waren festlich eingedeckt. 
Mit dem Essen konnten wir sehr zufrieden sein, auch der Service klappte weitgehend gut. Nur bei den Getränkepreisen mussten wir am Ende ganz schön nachverhandeln .... 
Den üblichen Jahresrückblick gab es dieses Mal nur in einer Kurzform, da unser Ober-Statistiker Leini leider nicht anwesend sein konnte. Björn und Helder waren die Spieler mit den meisten Einsätzen. Björn konnte sich zudem als  Torschützenkönig feiern lassen. 
Anschließend gab es den traditionellen Auftritt der BecksBierBäuch. Olli, Jörg (alias Herr Burkhard) und Dieter präsentierten zunächst eine Cover-Version von Butterfly, die die Highlights unserer Bamberg-Fahrt zum Inhalt hatte. Danach gab es gleich zwei Versionen des Fährmann's. Den Applaus hatten sie sich jedenfalls redlich verdient. 
Das gemütliche Beisammensein klang nach 1 Uhr langsam aus. Der Heimweg war dann wie eigentlich immer von kleinen Pannen geprägt, aber letztlich ist jeder gut nach Hause gekommen. 
Oder?

 

PS: Fotos vom Jahresabschluss unter der Rubrik "Bildergalerien".

(2.11.2015) Spiel gegen FC Kalbach Soma 3:7 (1:3)

Nach dem doppelten Ausfall des Spiel gegen Niederdorfelden kam es im letzten Großfeldspiel des Jahres zum Rückspiel gegen die Soma des FC Kalbach. 
Auch hier wollten wir die Hinspielniederlage natürlich wettmachen, zumal wir wieder mit einer recht starken Mannschaft antreten konnten. Entsprechend offensiv sind wir gestartet und bereits der erste gelungene Angriffszug brachte das 1:0, als  Rico eine schöner Steilvorlage von Mali souverän verwertete. 
Die Kalbacher waren allerdings mit einer recht jungen und auch spielstarken Mannschaft angetreten. So ließen sie den Ball durch die eigenen Reihen laufen, bis sich die Gelegenheit für einen Pass in die Tiefe bot. Auf diese Art kamen sie auch recht schnell zum Ausgleich. Danach verloren wir im stärker werdenden Nebel immer mehr den Überblick. Unsere Offensivaktionen waren längst nicht mehr so zielstrebig wie am Anfang und hinten taten sich immer wieder Lücken auf. Dazu kam, daß der Gegner mit zwei Sonntagsschüssen erfolgreich war, weshalb wir zur Pause deutlich mit 1:3 hinten lagen. 
Zur Pause nahmen wir uns vor, konsequenter dagegenzuhalten, mussten freilich aber auch zwei verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. 
So kamen wir zwar zum Anschlusstreffer zum 2:3, als Maik gedankenschnell einen verunglückten Abstoß aufnahm und Mali bediente. Kurz danach fiel aber nach einem Fehlpass das 2:4. 
Und nach dem neuerlichen Anschluss zum 3:4 nach einem gut herausgespielten Angriff über Rico und Mali war es ein Abwehrfehler, der den alten 2-Tore-Rückstand bescherte. 
Nun war die Luft bei uns raus, wir kamen zu keinen klaren Aktionen mehr im Angriff. Und da wir uns defensiv immer wieder Fehler erlaubten, stand am Ende schließlich eine deutliche Niederlage mit 3:7 zu Buche. 
Für das nächste Jahr gibt es also einiges zu tun ... 

(5.10.2015): Spiel gegen Eintracht Oberursel 4:1 (0:1)

Der Gegner im ersten Spiel nach unserer Sommerpause hieß Eintracht Oberursel, gegen die wir uns in den letzten Jahren immer sehr schwer taten. 
Diesmal waren wir mit einer sowohl zahlenmäßig (16) als auch qualitativ starken Mannschaft am Start. Die Orscheler hingegen mussten auf einige Stammspieler verzichten. 
So hatten wir auch recht viele Spielanteile, wenngleich wir in der ersten Hälfte keine zwingenden Torchancen herausspielen konnten. Dafür haben wir es auch zu sehr mit langen Bällen versucht, was die massive Abwehr vor keine größeren Probleme stellte. Defensiv hatten wir selbst auch eine recht gute Grundordnung. Allerdings wurden wir einmal überlaufen, was die knappe Halbzeit-Führung für Oberursel zur Folge hatte. 
In die zweite Halbzeit sind wir mit dem festen Vorsatz gegangen, mit schnellen, einfach vorgetragenen Angriffen für mehr Gefahr zu sorgen. Dies gelang uns im Laufe des Spiels immer besser, vor allem nach dem Ausgleich durch Robert. Dieser hatte nach einer Flanke mit dem Kopf unhaltbar getroffen. Anschließend traf Björn zunächst von halblinks mit einem platzierten Schuss ins lange Eck, danach aus einer Position, die den Gegner - vergeblich - nach Abseits rufen ließ. Und letztlich konnte Mali noch den Deckel mit dem 4:1 draufmachen. 
Alles in allem war es ein verdienter Sieg nach einem durchaus ansprechenden Spiel.

(24. bis 27. September 2015): Soma-Fahrt nach Bamberg

Unsere kleine Jubiläumsfahrt - es war die 15. - startete am Donnerstag, den 24. September. Aus diesem Anlass gab es erstmals Tour-Shirts, die Thomas besorgt hatte und in der Bildergalerie zu sehen sind. 
Die Fahrt startete morgens um halb neun mit Jim Beam und ein wenig Cola in der S-Bahn, was das Schlimmste befürchten ließ. 
Aber zur Ankunft in Bamberg war alles gut. Es folgte der Check-in im sehr geräumigen Hotel Monello. Leini hatte wieder eine gute Hotel-Wahl getroffen. Einzig der Einzelzimmer-Schläfer Jörg wohnte etwas weit weg. 
In dem urig-fränkischen Lokal "Fässla" gab es eine kurze Stärkung 
Dann ging es erst mal mit einem Stadtrundgang durch die sehenswerte Bamberger Altstadt weiter. Unsere Führerin Walburga konnte uns einige nützliche Tipps für die kommenden Tage geben. 
Danach folgte eine Brauereibesichtigung in der Privatbrauerei "Klosterbräu". Die Führung war sehr interessant, anschließend wollten wir das Bier-Thema auf der Terrasse vertiefen. Doch bereits bei der zweiten Bestellung gab es Ausschankverbot aus unerklärlichen und auch unerklärten Gründen. Wir können nur mutmaßen, dass in dieser Brauerei ein Verbot zum Geldverdienen herrscht. 
Also sind wir schon mal in Richtung "Schlenkerla" losmarschiert. In diesem wohl bekanntesten Lokal von Bamberg hatten wir vorsorglich Plätze reserviert. Es war wieder ein uriges Lokal, freilich war das Publikum sehr touristisch geprägt. Auf das spezielle Rauchbier waren wir alle sehr gespannt, allerdings traf es nicht wirklich den Geschmack unserer Runde. Überwiegende Meinung war: "Das schmeckt wie Aschenbecher auslecken". Da auch das Essen nicht gerade überragend war, zogen wir weiter. 
Ein paar Häuser weiter in der Bamberger Altstadt fanden wir die "FruchtBar". Vom Bar-Ambiente her war es eigentlich nicht unser Ding. Allerdings konnten dies die Bedienung - allen voran natürlich Saskia mit ihrem "guten Charakter" - sowie das Glücksrad mehr als wettmachen. Da half auch das Fernbleiben von der Drehscheibe nichts, wie unser Wirt der Herzen feststellen musste: Saskia übernahm seine Rolle, gab das verdiente Getränk aber gern weiter. Dies führte letztlich dazu, dass sich Harry mit den Sätzen verabschiedete: "Das bringt mich um." und "Ich komme morgen nicht zum Frühstück." Wir anderen ließen den Tag ausklingen ... 
Der Freitag (25.) begann dann wie angekündigt: Harry erschien nicht beim Frühstück. Wir anderen genossen selbiges derweil im gegenüberliegenden Hotel "National". 
Nachdem dann alle ausgeschlafen hatten, konnten wir zu unserer Wanderung aufbrechen. Wieder lagen gefühlte 100 km vor uns, die Tour führte geografisch bedingt zunächst durch die Altstadt zum Dom, der Alten Hofhaltung und dem Rosengarten. Nachdem wir diesen "Irrgarten für Dieter" hinter uns gelassen hatten, kamen wir zur Michelsburg. Hier gab es im Biergarten den ersten Zwischenstopp mit 2 kühlen Pils. 
Nun folgte das längste und auch schwerste Teilstück, bei dem wir einige Höhenmeter überwinden mussten. Ziel war die Altenburg, die uns mit einem tollen Ausblick u.a. auf Bamberg, aber auch mit einer Runde Pils belohnte. 
Nach dieser kleinen Pause ging es zurück in Richtung Bamberg, wo wir zunächst in den Biergarten der Brauerei Greifenklau einkehrten. Hier hatten wir uns neben 2 Pils auch das Mittagessen redlich verdient. Selbst Harry war wieder der Alte, die 2 Portionen Leberkäse waren rasch verspeist.   
Anschließend wollten wir noch einen Abstecher in den "Spezial-Keller" unternehmen, der aber leider in jener Woche geschlossen hatte. Also ging es zurück in die Stadt, zunächst zu einem Zwischen-Pils ins "Hofbräu". 
Zum Abendessen sind wir dann recht glücklich ins "Fässla" reingekommen, obwohl wir nicht reserviert hatten. Hier stießen Thomas, Jimmy und Bo zu uns. Für Bo hatten wir auch eine spezielle Begrüßung in Form von wunderschönen Fotos an der Wand parat. 
Zum Tagesabschluss sind wir dann - manche mehr, andere weniger freiwillig - noch mal in der FruchtBar eingekehrt. Dank unserer Vorabend-Präsenz kamen wir auch locker am Türsteher vorbei. Freilich war es an diesem Tag alles andere als gemütlich drin, weshalb der Aufenthalt teils recht kurz ausfiel. 
Der Samstag (26.) sah alle beim Frühstück, welches dank Bo auch eine bayrische Komponente (nämlich Weißbier) hatte. Den eigentlichen Frühschoppen gab es wieder im "Hofbräu". 
Vom Dom wollten wir danach mit der Kleinbahn die Wanderstrecke abfahren, was aber aufgrund von Überfüllung nicht geklappt hat. Also haben wir uns spontan doch für eine Bootstour entschieden. Prompt haben wir Walburga wiedergetroffen, die uns eigentlich von der Schiffstour abgeraten hatte. Aber ein Fischbrötchen vorneweg und ein Kasten Bier auf dem Deck haben uns die Regnitz gut ertragen lassen. Immerhin konnten wir Klein Venedig aus nächster Nähe betrachten. 
Danach war es Zeit, ein Sky-Lokal aufzusuchen. Während die beiden optisch favorisierten Kneipen mit dem schwarzen Schild nur Öffnungszeiten jenseits der Bundesliga hatten (wahrscheinlich schauen die in Bamberg nur Basketball), bot das "Calimeros" genügend Platz. Das Essen war bei diesem Mexikaner jedoch nicht so doll, weshalb wir auch auf das Abendspiel verzichtet haben. 
Vielmehr zog es uns zurück in die Altstadt, wo wir gutes Abendessen im "Kachelofen" erwarten konnten. In diesem gemütlichen Lokal war zwar drinnen alles voll, aber die Terrasse hatte geöffnet und für Jörg auch eine Decke parat. Das Essen war tatsächlich sehr lecker, wenngleich die Haxe für Harry etwas zu klein geraten war. 
Der Abend klang dann wieder rund um die FruchtBar aus. 
Der Sonntag (27.) hatte nach dem Frühstück noch ein kulturelles Kurzprogramm zu bieten: In der sogenannten Gartenstadt gab es einen Aussichtsturm, der zwar nicht wirklich hoch, aber dafür bewusst schräg gebaut war. Auch ohne Restalkohol wäre der kurze Aufstieg vermutlich nicht stolperfrei verlaufen. 
Zum Frühschoppen ging es danach noch in die "Brauerei Spezial", bevor wir mit ein wenig Bier im Gepäck zur Rückfahrt nach Frankfurt aufgebrochen sind. Dort wurden wir dann vereinbarungsgemäß an die Resozialisierungbeauftragten übergeben.

Alles in allem wieder eine schöne Tour in eine sehr sehenswerte Stadt. Bilder gibt es in der Galerie. 

Das Ziel für 2016 ist noch offen, es gibt freilich schon einige Ideen ... 

(18.7.2015) Sommerfest der Soma

Eine Woche vor den Sommerferien haben wir unser diesjähriges Sommerfest mit Frauen und Kindern gefeiert. 
Unsere Frauen haben diverse Salate und andere Leckereien gezaubert, Harry für gekühlte Getränke gesorgt und Maddin war nicht nur der Fleischbesorger, sondern auch der Mann am Grill. 
Das Wetter und die Stimmung waren hervorragend, dementsprechend wurde es ein langer Abend. 
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Jimmy für die Spende.

(17.7.2015) Kleinfeldturnier in Oberursel

Unser letztes Turnier vor der Sommerpause führte uns mal wieder nach Orschel, wo wir ja auch schon Stammgast sind. Auch abends waren es noch gefühlte 40 Grad, aber da mussten wir mit den anderen durch. 
Im ersten Spiel ging es gegen eine Soma aus Ober-Erlenbach, die aber nichts mit der dortigen AH zu tun hat. Ex-Speutzer wie Alex Schindler und Ante Vuica spielten da mit. Sie ließen uns schön kommen, um uns dann klassisch auszukontern. Dies gelang genau siebenmal, eine solche (noch dazu verdiente) Klatsche hatten wir lange nicht bekommen. 
Die Wiedergutmachung im zweiten Spiel gegen Eintracht Oberursel gelang aber auch nicht. Die Gastgeber machten vorn bereits zu, was uns genauso wenig lag. Immerhin kassierten wir "nur" 5 Gegentore und wussten nun, was fehlt: der erste Meter Bier. 
Das letzte Vorrundenspiel gegen den bis dato ebenfalls sieglosen FC Kalbach fing dann auch besser an, wir hatten den Gegner ganz gut im Griff. Aber mit zwei Geschenken haben wir die ersten beiden Gegentore selbst vorbereitet. Und als nach dem Wechsel der dritte Treffer für Kalbach fiel, war der Käs' gegessen. Immerhin gelang durch Björn noch unser erstes Tor im Turnier zum 1:3. 
Damit spielten wir um Platz 7 gegen die zweite Garnitur von Eintracht Oberursel. Eine wohlüberlegte taktische Anweisung des diesmaligen Coaches Maddin ("Leini, für jedes Tor gibt es einen Meter Bier") haben wir zunächst auch bestens umgesetzt: Der frühen Führung durch Björn folgte durch eben jenen Leini das scheinbar beruhigende 2:0. Aber es war halt nicht unser Tag, weshalb die Orscheler noch den Ausgleich schafften. 
Damit mussten wir ins 7m-Schießen, was uns aber einen weiteren Bier-Meter durch Leinis verwandelten Strafstoß brachte. Da auch Björn und Maik trafen, konnten wir als Nicht-Letzter an die Meter gehen. 
In dieser Phase des Turniers waren wir eindeutig die stärkste Mannschaft, selbst von den Gastgebern waren am Ende kaum mehr Leute da.

(11.7.2015) Stadtmeisterschaft Friedrichsdorf

Die diesjährige Friedrichsdorfer Stadtmeisterschaft für Soma-/AH-Mannschaften fand beim Titelverteidiger FSV auf unserem gewohnten Kunstrasen statt. 
Ursprünglich mal wieder mit allen fünf Mannschaften geplant, haben die Burgholzhäuser doch noch in der Woche vor dem Turnier abgesagt. Somit gab es einen neuen Spielplan mit Hin- und Rückspielen, wobei erstaunlicherweise beide Spiele jeweils direkt  nacheinander stattfanden. 
Zunächst mussten wir gegen die Teutonen aus Köppern ran. In beiden Spielen standen wir in der Abwehr richtig gut, nach vorn ging aber recht wenig. Da dies für beide Mannschaften galt, endeten beide Partien dementsprechend 0:0. 
Anschließend ging es gegen den SV Seulberg zumindest schon mal darum, nicht Letzter zu werden. Im ersten Spiel taten wir uns noch recht schwer, hatten aber dennoch genügend Chancen für einen Sieg. Es traf aber nur Mario zum 1:1. 
Dafür lief es im Rückspiel um so besser. Beflügelt durch eine frühe Führung spielten wir die Seulberger regelrecht  an die Wand. Mali allein traf viermal, allerdings hat er bewusst den lupenreinen Hattrick vermieden. Die weiteren Treffer gingen auf das Konto von Björn, Helder und Mario. Mit diesem 7:0 hatten wir nicht nur den ersten Sieg in der Tasche, sondern auch für ein gutes Torverhältnis gesorgt. 
Vor den beiden abschließenden Spielen gegen den FSV Friedrichsdorf war damit sogar der Gewinn der Stadtmeisterschaft möglich. Die parallelen Begegnungen zwischen Köppern und Seulberg wurden allerdings jeweils mit 3:0 Toren für Köppern gewertet, weil die Seulberger das Turnier verließen. Ohne Auswechselspieler angetreten, hatten wir ihnen offensichtlich mit dem 7:0 den Nerv geraubt ... 
Es mussten also zwei Siege gegen den FSV her. Dies war jedoch bereits nach dem ersten Spiel nicht mehr möglich. Wir hielten zwar gut dagegen, kamen nach dem Rückstand durch Mario auch zum 1:1. Aber nach einer strittigen Schiedsrichterentscheidung fingen wir uns durch einen Konter das 1:2 ein. 
Im letzten Spiel ging es dann noch um den 2. Platz, den wir mit einem Unentschieden hätten sichern können. Aber leider war uns auch in diesem Spiel das Glück nicht hold, es ließen natürlich auch die Kräfte nach. So konnten wir selbst klarste Chancen nicht verwerten. Auf der anderen Seite war der FSV immer gefährlich und konnte zweimal seine Chancen auch nutzen. Mit diesem 0:2 belegten wir letztlich den 3. Platz. 
Turniersieger und damit Stadtmeister wude Teutonia Köppern vor dem FSV.

(27.6.2015) Kleinfeldturnier in Königstein

Das Kleinfeldturnier in Königstein gehört seit einiger Zeit zu unseren Standardterminen. Und wie in fast allen Jahren üblich blieb es auch diesmal nicht niederschlagsfrei. Zum Glück kam der heftige Regenschauer bereits kurz vor dem Beginn runter, weshalb das Turnier selbst auf super bespielbarem Platz stattfand. Eine größere Überraschung war da schon die Änderung des Spielplans von 2 Vierergruppen auf Jeder-gegen-Jeden bei sieben Mannschaften. Da wir nur mit acht Spielern da waren, mussten wir uns also die Kräfte gut einteilen. 
So haben wir im ersten Spiel gegen die Gastgeber auch sehr abwartend begonnen. Und standen hinten auch recht gut, wenngleich die Gastgeber zu einem Pfostentreffer kamen. Aber da stand es bereits 1:0, weil wir unsere einzige Chance durch Mario genutzt haben. So blieb es bis zum Schluss, weshalb wir uns jetzt Kreispokalsiegerbesieger nennen können. 
Im Spiel zwei gegen Ruppertshain waren wir dann deutlich offensiver und hatten zahlreiche Chancen inkl. einem Pfostenschuss. Das erlösende Tor fiel aber erst 10 Sekunden nach dem regulären Ende durch Said. 
Gegner im dritten Spiel war die SG Kelkheim, die bis dato gerade einen Punkt hatten. Da wir aber völlig schlafmützig das Spiel begonnen haben, lagen wir schnell 0:2 hinten. Danach fingen wir uns und nach einigen vergebenen Chancen gelang durch Björn auch der Anschlusstreffer. Wenig später kassierten wir aber nach einem Konter das 1:3, womit das Spiel trotz weiterer Chancen gelaufen war. 
Anschließend wollten wir gegen es gegen Hattstein besser machen. Zumindest in der Abwehr gelang es uns, die Null hinten stand relativ sicher. Im Angriff haben wir uns aber schwer getan, ehe das Siegtor durch Maik auch wieder erst etwa  zwei Minuten vor Schluss fiel. Dass der Gegner ohne Auswechselspieler angetreten war, haben wir sogar erst hinterher gemerkt. Respekt also vor den Hattsteinern. 
Nun waren wir in der Tabelle wieder vorn dabei, der nächste Gegner Neuenhain aber auch. Diese hatten bisher ihre Gegner stets kommen lassen und vor allem durch Konter beeindruckt. Somit spielte uns die schnelle Führung durch Mario natürlich in die Karten. Zumal wir in der Defensive richtig gut standen und kaum Chancen des Gegners zugelassen haben. Und nach zwei weiteren Toren von Said und Björn hatten wir mit unserer besten Leistung an diesem Tag einen souveränen 3:0-Sieg herausgespielt. 
Vor dem letzten Spiel standen wir damit an der Spitze, ein Unentschieden gegen Hornau hätte für den Turniersieg gereicht. Aber es war deutlich schwerer als gegen Neuenhain. Zudem gerieten wir nach einem Ballverlust im Mittelfeld recht schnell in Rückstand. Wir versuchten es zwar, allerdings war die Kraft im 6. Spiel doch nicht mehr so da und der Ball immer wieder schnell weg. Unser Gegner hat es dann richtig abgezockt durchgezogen und nach dem 0:2 war alles vorbei. Damit holte sich mit Hornau unser stärkster Gegner bei diesem Turnier den Wanderpokal. Für uns blieb immerhin der 2. Platz. 
Alles in allem wieder ein schönes Turnier, wenngleich der Service in der Vereinskneipe leicht überfordert wirkte - und dies nicht zum ersten Mal.

(15.6.2015) Spiel beim FSV Kloppenheim 3:4 (1:3)

Mitte Juni waren wir schon zum Rückspiel in Kloppenheim. Nach dem Heimdebakel im März waren wir mit zahlreichen Spielern zur Wiedergutmachung angereist. Die erste Überraschung gab es dann schon beim Einlaufen, denn bisher kannten wir das Geläuf nur sehr tief, diesmal war es eher staubtrocken. 
Und auch der Start war sehr gelungen, gleich der erste Angriff endete nach nicht mal einer Minute mit einem Lattenschuss. Das war aber eher ein Weckruf für die Kloppenheimer, während wir danach vor allem in der Defensivarbeit einem Hühnerhaufen glichen. Und da die Gastgeber ihre gebotenen Chancen zumindest teilweise auch nutzten, stand es nach etwa zwanzig Minuten 0:3. Anschließend bekamen wir etwas mehr Ordnung in die Defensive. Nach vorn ging aber zunächst weiter nicht viel, aber mit einem er wenigen gelungenen Angriffe konnten wir immerhin zum 1:3 durch Björn verkürzen. 
Nach der Pause gab es ein ähnliches Bild. Wir waren bemüht, den Rückstand wettzumachen und kamen Mitte der zweiten Hälfte durch HG im Nachsetzen auch zum 2:3. Aber uns unterliefen weiterhin zu viele einfache Abspielfehler. Und so kassierten wir postwendend das vierte Gegentor, auch begünstigt durch einen Torwartfehler. Wir blieben aber dran und konnten nach einem Konter durch Mario nochmals verkürzen. Mehr sollte nicht mehr gelingen. Und ehrlich gesagt hatten wir mehr auch nicht verdient. 
In der 3. Halbzeit konnten wir uns aber wieder mal gut präsentieren und haben mit den Gastgebern noch das ein oder andere Bierchen getrunken.

(27.5.2015) Spiel beim FC Kalbach 1:3 (0:0)

Unser erstes Auswärtsspiel des Jahres fand bei der Soma des FC Kalbach statt. Gegenüber den letzten Spielen konnten wir defensiv wie offensiv etwas stärker besetzt antreten. 
Daher hatten wir den im Durchschnitt doch etwas jüngeren Gegner in der ersten Halbzeit auch gut im Griff. Zwar gab es die ein oder andere Chance auf beiden Seiten. Allerdings spiegelte das 0:0 zur Halbzeit das Geschehen ganz gut wider, denn das meiste spielte sich eher in der neutralen Zone ab. 
Nach der Halbzeit folgten aber 15 ganz schwache Minuten von uns. Nach vorn gingen plötzlich fast alle Bälle viel zu schnell verloren und hinten funktionierte dann die Zuordnung nicht mehr. Verbunden mit der tief stehenden Sonne führte das zu drei Gegentoren, womit das Spiel recht schnell gelaufen war. 
Zum Glück konnten wir uns dann wieder fangen, vielleicht weil die Kalbacher nun auch etwas zurückschalteten. Jedenfall kamen wir noch zum verdienten Ehrentreffer durch Rico nach einer der wenigen gelungenen Angriffskombinationen in der 2. Halbzeit. 
Nach dem Spiel gab es ein ähnliches Kontrastprogramm wie auf dem Platz: erst duschen im Container, anschließend wurde im Kalbacher Vereinshaus leckeres Rumpsteak serviert. 

27.4.15: Spiel gegen TSG Niederdorfelden 3:1 (1:0)

Im dritten Spiel des Jahres trafen wir wieder auf einen alten Bekannten. Nach sehr unterschiedlichen Ergebnissen in den letzten Jahren wollten wir dieses Mal zumindest nicht wieder verlieren. 
Und glücklicherweise hatten die Mannen aus der Wetterau nicht das Niveau unserer beiden ersten Gegner. Daher konnten wir nach kurzer Anlaufphase mit 1:0 durch einen Merkel-Hammer der Marke Tor des Monats in Führung gehen. Danach spielten wir uns noch einige weitere Gelegenheiten heraus, waren aber vor dem Tor zu harmlos. 
Hinten brannte aber auch nichts weiter an, die Abwehr stand wieder recht sicher. 
Nach der Halbzeit schlich sich aber etwas Schlendrian ein. So fiel dann auch der Ausgleich nicht gerade aus heiterem Himmel. Zu unserem Glück wurde schon kurz danach eine Flanke von Rechtsaußen von einem Gästespieler unhaltbar ins eigene Tor gelenkt, was uns wieder auf die Siegerstraße brachte. Die Entscheidung fiel erneut nur kurze Zeit später, dieses Mal nach einer Flanke von links. 
Dieses 3:1 war am Ende auch völlig verdient und wir konnten unseren ersten Sieg 2015 feiern.

13.4.15: Spiel gegen Eintracht Oberursel 1:2 (1:1)

Im vergangenen Jahr hatten wir im Rückspiel eine herbe Niederlage hinnehmen müssen. Und da es ja auch im ersten Spiel dieses Jahres alles andere als rund lief, haben wir schon mit der Aufstellung versucht, mehr Sicherheit in die hinteren Reihen zu bekommen. 
Dies ist uns über weite Strecken auch ganz gut gelungen, obwohl die Orscheler wieder mit einer für unsere Verhältnisse äußerst jungen und vor allem laufstarken Mannschaft angetreten waren. Dennoch ließen wir nicht viele gegnerische Chancen zu. Und was aufs Tor kam, war zumindest in der Anfangsphase eine sichere Beute unserer Katze. 
Insgesamt hatten wir natürlich deutlich weniger Ballbesitz und damit auch weniger erfolgversprechende Angriffe. Mitte der ersten Hälfte konnten wir aber einen Konter mit wenigen Spielzügen erfolgreich nach vorn spielen und gingen doch etwas überraschend in Führung. 
Leider hielt die Führung nicht bis zur Pause, aber mit dem Zwischenergebnis waren wir durchaus zufrieden. 
Die zweite Hälfte lief ziemlich ähnlich ab. Spielerisch und läuferisch waren wir unterlegen, mit einer stabilen Abwehr versuchten wir das Ergebnis zu halten. Zu unserem Glück waren die Orscheler auch im Strafraum sehr verspielt, weshalb wir auch nur noch ein Gegentor kassierten. Da aber nach vorn gar nicht mehr viel lief, kassierten wir die zweite Niederlage im zweiten Spiel.

23.3.15: Spiel gegen FSV Kloppenheim 0.3 (0:1)

Im ersten Spiel des neuen Jahres auf dem Großfeld mußten wir eine bittere, aber auch verdiente Niederlage hinnehmen. 
Die Kloppenheimer kennen wir ja seit einiger Zeit als lauf- und spielstarke Mannschaft. Deshalb wollten wir aus einer sicheren Abwehr heraus mit schnellen Angriffen zum Erfolg kommen. 
Um es kurz zu machen: Dieser Plan ging in keiner Phase des Spiels wirklich auf. Eine Ursache war die mangelnde Raumaufteilung, wobei wir in der ersten Halbzeit äußerst rechtslastig agierten. Aber selbst in Überzahl hatten wir keinen Zugriff auf den Gegner, irgendwie war immer ein Kloppenheimer einen Schritt schneller. Und wenn wir mal (kurz) in Ballbesitz waren, fiel uns wenig ein, um echte Chancen herauszuspielen. 
In der Halbzeit konnten wir froh sein, daß es nur 0:1 stand, weil der Gegner zum Glück einige Chancen ausgelassen hatte. 
Nach der Pause stellten wir um, was sich zumindest im Zusammenspiel positiv bemerkbar machte. Somit war das Spiel etwas ausgeglichener, wenngleich wir weiterhin keine großen Chancen herausspielen konnten. Aber auch die Kloppenheimer waren auf einen Fauxpas a la Piplica angewiesen, um nach einem Freißstoß zum 2:0 zu kommen. Als kurz danach auch noch das dritte Gegentor fiel, war die Messe gesungen. Das Spiel verflachte nun vollends. 
Nach diesem mißlungenen Jahresauftakt war allen klar, daß wir uns erheblich steigern müssen.

(7.3.2015) Hallenturnier in Usingen

Eine Woche nach unserem eigenen Turnier waren wir erstmals beim Hallenturnier der Usinger TSG zu Gast. 
Auch hier hatten wir einen gelungenen Start. Im Auftaktspiel gegen den FC Laubach konnten wir zunächst ein beruhigendes Polster vorlegen, ehe in der Schlussminute noch das Gegentor zum 3:1 fiel. 
Im zweiten Spiel gegen die SG Hausen war es dann schon deutlich schwerer. Zwar konnten wir den anfänglichen Rückstand in eine 2:1-Führung drehen, aber in der Defensive waren wir nicht energisch genug. So fiel letztlich doch noch der Ausgleich zum 2:2, der alles in allem zu einem gerechten Ergebnis führte. 
Im dritten Spiel ging es dann gegen die erste Mannschaft der Gastgeber (jaja, sie hatten zwei Teams am Start). Wir wussten, dass wir hinten kompakt stehen und auf unsere Konterchancen lauern mussten. Die hatten wir auch gleich am Anfang, nach gerade mal 90 Sekunden hatten wir schon zwei Mal den Pfosten getroffen. Usingen war spielstark, wir ließen dennoch kaum etwas zu. Einmal waren wir aber doch geschlagen, als der Ball vom Innenpfosten ins Tor sprang (und nicht wie bei uns wieder raus). Nun mussten wir etwas mehr riskieren und wurden auch prompt belohnt, als Helder einen sehenswerten Angriff zum Ausgleich vollendete. In den letzten 20 Sekunden hätten wir sogar den Sieg einfahren müssen. Erst bei einem Konter nach Usinger Ecke, als wir zu zweit auf den gegnerischen Torwart zuliefen, aber unser (ehemaliger) Torjäger Maik die falsche Entscheidung traf und scheiterte. Obwohl beim anschließenden Eckball immer noch kein gegnerischer Verteidiger zur Stelle war, konnte auch Björn die Chance nicht nutzen. So blieb es bei einem am Ende ärgerlichen 1:1. 
Dennoch mussten wir im letzten Vorrundenspiel gegen die bis dato punktlose Mannschaft aus Roßdorf "nur" gewinnen, um sicher ins Halbfinale einzuziehen. Aber mit der mit Abstand schwächsten Leistung des Tages waren wir nicht mal in der Lage, auch ein Tor zu schießen. Dafür kassierten wir ein Gegentor aus der Kategorie "wollte ich nicht". So konnten wir nur noch hoffen, dass die nachfolgenden Spiele in unserem Sinne enden. Was zwar bei Usingen klappte, aber nicht bei der SG Hausen, die uns zeigte, wie man gegen Roßdorf gewinnt. 
Völlig unnötig waren wir also mit dem 3. Platz in unserer Gruppe ausgeschieden und konnten zum gemütlichen Teil im Vorraum der Sporthalle übergehen. Hier waren wir gewohnt ausdauernd und hatten damit unser eigenes "Finale" mit den Usingern ...

(28.2.2015) Johannes-Braum-Gedächtnisturnier

Am 28. Februar fand zum 15. Mal unser Hallenturnier statt, das ja seit geraumer Zeit Bruzzy's Namen trägt. 
Zum zweiten Mal waren wir in der Sporthalle der Philipp-Reis-Schule. Und dieses Mal gab es nur eine kurzfristige Absage, was angesichts der grassierenden Krankheitswellen ein sehr positives Zeichen war. Damit konnten wir mit zwei Gruppen zu jeweils fünf Mannschaften spielen. 
Nach den gut organisierten Turniervorbereitungen und gestärkt von Kaffee und Mettbrötchen waren wir im ersten Spiel gegen den FSV Steinbach hellwach. Mit 5:0 lief es vielsprechend an, wobei Björn als 3-facher Torschütze glänzte. Steinbach sollte aber kein Gradmesser sein ... 
Das zweite Spiel gegen die Teutonia aus Köppern war spielerisch sicher besser, der Ball lief gut und wir konnten uns richtig gute Chancen herausspielen. Aber im Abschluss waren wir ganz schwach, mindestens vier Hundertprozentige haben wir fahrlässig liegenlassen. Ganz anders die Köpperner, die uns 4x zeigten, wie effektiv man die Dinger rein machen kann. Einmal davon sogar in Unterzahl, während wir nicht mal in dieser Zeit die Hütte trafen. So hatten wir nach dem 0:4 zwar noch ein positives Torverhältnis, aber das war hinterher das einzig Gute. 
Im dritten Spiel gegen unseren Angstgenger SGK Bad Homburg wollten wir uns natürlich nicht mehr so abschießen lassen. Entsprechend vorsichtiger haben wir agiert, doch auch in diesem Spiel hatten wir unsere (vergebenen) Chancen. Beim 1:1 hat es schließlich im dritten Anlauf geklappt. Und kurz vor Schluss kamen wir nach der wenige Sekunden zuvor erzielten SGK-Führung zum erneuten Ausgleich. Daher waren wir letztlich nicht unzufrieden mit dem Ergebnis von 2:2.
Vor dem letzten Vorrundenspiel gegen die SG Harheim war somit klar, dass uns nur ein deutlicher Sieg eine Minimalchance auf das Halbfinale lassen sollte. Aber die Harheimer waren wie gewohnt ein schwerer Gegner. Und spätestens als wir beim Stand von 1:1 in Unterzahl und dabei nach knapp 10 Sekunden in Rückstand gerieten, war allen klar, dass das nix mehr wird. Am Schluss stand es dann 1:3. 
Für uns ging es damit in die 3. Halbzeit. 
Das Finale gewann schließlich Teutonia Köppern in einem Stadtderby gegen den FSV mit 3:2 und holte sich somit den Wanderpokal für ein Jahr nach Köppern. Platz 3 ging an die SG Harheim mit 5:3 nach 9m-Schießen gegen den FC Neu-Anspach. 
An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön 
- an die Sponsoren, die uns großzügig unterstützt haben 
- an die Schiris für die Spenden und die guten Leistungen (auch wenn wie immer nicht alle mit allen Entscheidungen einverstanden waren ...) 
- an die Mannschaften für das sportlich-faire Auftreten und die tolle Stimmung 
- an die Turnierleitung Maddin und Harry 
- und an alle Helfer und Helferinnen, vor allem an Wolfram und Yvonne. 
Den Abschluss dieses langen Tages haben wir gemeinsam mit unseren Frauen im "La Scala" in Friedrichsdorf gefeiert.